Verkehr in Berlin

BVG kauft mit Bundeshilfe bis zu 225 E-Busse

Die BVG hat am Mittwoch die ersten beiden neuen E-Busse präsentiert. Sie sollen noch in diesem Jahr in Dienst gestellt werden.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU, v.l.), Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne), BVG-Vorstandschefin Sigrid Nikutta, Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Mittwoch bei der Präsentation der neuen Elektrobusse der BVG.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU, v.l.), Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne), BVG-Vorstandschefin Sigrid Nikutta, Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Mittwoch bei der Präsentation der neuen Elektrobusse der BVG.

Foto: Thomas Fülling / Berlin

Berlin. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) setzen auch in ihrer Bussparte künftig voll auf den Elektroantrieb. Das landeseigene Verkehrsunternehmen will dazu bis 2021 bis zu 225 rein elektrisch angetriebene Busse anschaffen. Das kündigte BVG-Vorstandschefin Sigrid Nikutta am Mittwoch bei der Präsentation der ersten beiden neuen E-Busse an, die in diesem Jahr in Dienst gestellt werden.

Mit dabei auf dem BVG-Betriebshof in Wedding waren die Bundesminister für Umwelt und Verkehr, Svenja Schulze (SPD) und Andreas Scheuer (CSU). Beide Bundesministerien fördern die Anschaffung der Busse sowie der dazugehörigen Ladeinfrastruktur mit rund 48 Millionen Euro. Weitere 58 Millionen Euro stellt der Senat bis 2021 für neue E-Busse bereit.

Aktuell kosten Elektrobusse noch gut das Dreifache eines Busses mit herkömmlichen Dieselantrieb, wodurch sich der Kauf für die meisten Verkehrsunternehmen nicht rechnet. Vor allem um die Klimaziele zu erreichen, hat Berlin beschlossen, dass bis 2030 die gesamte Berliner Busflotte (aktuell mehr als 1400 Fahrzeuge) auf E-Antrieb umgestellt wird.