Michael Zahn

Deutsche-Wohnen-Chef verdient 4,5 Millionen Euro im Jahr

Michael Zahn gehört in der Immobilienbranche zu den Top-Verdienern. Bei den landeseigenen Gesellschaften gibt es deutlich weniger.

Michael Zahn, CEO der Deutsche Wohnen, konnte innerhalb von drei Jahren sein Gehalt fast verdoppeln

Michael Zahn, CEO der Deutsche Wohnen, konnte innerhalb von drei Jahren sein Gehalt fast verdoppeln

Foto: Amin Akhtar

Berlin. Deutsche-Wohnen-Chef Michael Zahn hat ausweislich des Vergütungsberichtes 2018 knapp 4,5 Millionen Euro erhalten. Die Vergütung liegt im Rahmen dessen, was Vorstände börsennotierter Unternehmen im vergangenen Jahr verdienten: im Schnitt 7,5 Millionen Euro bei den 30 großen Dax-Unternehmen.

Die Deutsche Wohnen ist als mittelgroßes Unternehmen im MDax gelistet. Bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften gibt es deutlich weniger Geld: So bekam Degewo-Chef Christoph Beck 2017 270.061 Euro. Der Jahresbericht 2018 ist noch nicht veröffentlicht.

Steigende Mieten hatten der Deutsche Wohnen 2018 zu deutlich mehr Gewinn verholfen. 2018 legte der operative Gewinn (Funds from Operations 1, kurz FFO1) im Jahresvergleich um elf Prozent auf knapp 480 Millionen Euro zu. Im laufenden Jahr will der Konkurrent von Vonovia, LEG Immobilien und TAG Immobilien beim operativen Gewinn noch einmal zulegen. Das Unternehmen peilt bei dieser Kenngröße 535 Millionen Euro an. Unter dem Strich blieben 2018 knapp 1,9 Milliarden Euro als Gewinn hängen. Das war ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von fast sechs Prozent. Die Mieten stiegen auf vergleichbarer Basis um 3,4 Prozent, in Berlin sogar um 3,6 Prozent.

Deutsche Wohnen vermietet bundesweit rund 160.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Rund 100.000 Wohnungen befinden sich in Berlin. Zum Portfolio gehören auch Pflegeheime.