Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Bombe wird in Blankenfelde entschärft

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin vom 24. März.

Ein Rettungswagen mit Blaulicht.

Ein Rettungswagen mit Blaulicht.

Foto: Nicolas Armer / dpa

+++ Fliegerbombe wird in Blankenfelde entschärft +++

Nach dem Fund einer 250 Kilo schweren Fliegerbombe in Blankenfelde soll am Sonntagnachmittag mit der Entschärfung begonnen werden. Dafür werde es rund um die Hauptstraße 129 in einem Radius von etwa 800 Metern Absperrungen geben, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Auf dem Gelände stehen keine Wohnhäuser. Doch die Bewohner von Gartenkolonien in diesem Gebiet müssen ihre Lauben zeitweise verlassen. Die Bombe solle voraussichtlich gesprengt werden. Die unmittelbare Umgebung des Fundorts sollte bis mindestens 17 Uhr gesperrt bleiben.

+++ Ehestreit: Mann spritzt Frau Batteriesäure ins Auge +++

Bei einem Ehestreit hat ein Mann seiner Frau Batteriesäure ins Auge gespritzt. Er wurde festgenommen. Die 34-Jährige liegt im Krankenhaus. Noch ist unklar, ob sie einseitig erblinden wird. Ärzte würden noch um ihr Augenlicht kämpfen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen. In der Wohnung des Paares in Reinickendorf waren während des Streits auch die beiden 9 und 14 Jahre alten Kinder. Zu der Auseinandersetzung war es in der Nacht auf Sonnabend gekommen. Gegen 3 Uhr soll der 39-jährige Mann seine Frau im Badezimmer mit einem Messer bedroht haben. Anschließend soll er sie nach ihrer Aussage am Hinterkopf gepackt und ihr dann die Batteriesäure ins linke Auge gespritzt haben. Die Frau riss sich los und flüchtete in ein anderes Zimmer. Dort benachrichtigte sie die Polizei. Die Beamten nahmen den Ehemann fest. Bei ihm wurde ein Blutalkoholwert von rund 0,9 Promille festgestellt. Die beiden Kinder brachte die Polizei zu Bekannten.

+++ Zwei Schwerverletzte nach Kollision mit Leitplanke +++

Ein Fahrer und sein Beifahrer sind mit ihrem Auto auf der Autobahn 115 in Brandenburg kurz vor Berlin gegen eine Leitplanke geprallt und dabei schwer verletzt worden. Der 32 Jahre alte Fahrer sei mit dem Fahrzeug zwischen der Anschlussstelle Kleinmachnow und dem Kreuz Zehlendorf hinter einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen, teilte die Autobahnpolizei am Sonntag mit. Das Auto stieß gegen die Leitplanke, der Fahrer und sein 37 Jahre alter Beifahrer mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 32-Jährige war nach Angaben der Polizei vermutlich zu schnell unterwegs.

+++ Kripo ermittelt nach Stichverletzungen +++

Mit lebensgefährlichen Stichverletzungen wurde am Sonnabend gegen 20.50 Uhr ein 42 Jahre alter Mann in die Notaufnahme eines Krankenhauses in Spandau eingeliefert und notoperiert. Mitarbeiter der Klinik alarmierten die Polizei. Weil viele Bekannte und Verwandte des 42-Jährigen zum Krankenhaus kamen, mussten der Haupteingangsbereich des Krankenhauses und die Rettungsstelle für mehr als zwei Stunden gesperrt werden. Ermittlungen und eine Spurensicherung ergaben, dass es im Bereich Daumstraße / Ecke Goldbeckweg einen Übergriff gegeben haben muss. Zudem stellte sich heraus, dass kurz vor 21 Uhr ein weiterer Schwerverletzter im Alter von 31 Jahren mit Stichverletzungen in einem Krankenhaus in Westend aufgenommen wurde. Der Mann soll von vier Männern attackiert und niedergestochen worden sein. Die Kriminalpolizei ermittelt und prüft einen möglichen Tatzusammenhang.

+++ Gefährliche Körperverletzung im Görlitzer Park +++

Messerattacke in Kreuzberg: Nach Streitigkeiten stach ein 20 Jahre alter Mann am Sonnabend gegen 16.10 Uhr im Görlitzer Park auf zwei junge Männer im Alter von 22 und 23 Jahren ein. Der jüngerer Mann wurde so stark am Arm verletzt, dass er zur Behandlung im Krankenhaus bleiben musste. Die Beinverletzung des Älteren wurde ambulant versorgt. Menschen hielten den Angreifer fest, der, als er auf einer Bank Platz genommen hatte, plötzlich von einem 22-Jährigen attackiert wurde. Dieser warf dem Angreifer aus kurzer Distanz einen kleinen Pflasterstein ins Gesicht. Dadurch erlitt er eine Platzwunde an der Lippe und verlor einen Zahn. Die Polizei nahm beide Männer fest.

+++ Brand in Rudow - Feuerwehrmann verletzt +++

Gegen 23.30 Uhr kam es in der Nacht zu Sonntag zu einem Brand in einem leerstehenden Gebäude im Seeadlerweg in Rudow. Während der Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann von herabstürzenden Teilen im Gesicht verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Die Brandursache ist unklar. 36 Einsatzkräfte waren vor Ort.

+++ Küchenbrand in Köpenick +++

Zu einem Küchenbrand in Köpenick wurde die Berliner Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag gerufen. Es brannten Einrichtungsgegenstände im 3. Obergeschoss eines sechsgeschossigen Gebäudes. Eine Person wurde von der Feuerwehr gerettet, sechs Personen in Sicherheit gebracht, berichtet die Berliner Feuerwehr auf Twitter.

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