Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mann am Leopoldplatz niedergestochen

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin vom 23. März.

Der Leopoldplatz ist als Trinkertreffpunkt bekannt. Der Bereich um den Tatort wurde abgesperrt.

Der Leopoldplatz ist als Trinkertreffpunkt bekannt. Der Bereich um den Tatort wurde abgesperrt.

Foto: AKK


+++ Mann erleidet lebensgefährliche Stichverletzung +++

Am Leopoldplatz in Wedding ist am Sonnabendvormittag ein Mann schwer verletzt vor der Alten Nazarethkirche zusammengebrochen. Der 29 Jahre alte Mann erlitt gegen 10.15 Uhr auf einem Flohmarkt eine Stichverletzung im Oberkörper, wie die Polizei mitteilte. Zeugen berichteten, dass es kurz zuvor einen lauten Wortwechsel gegeben haben soll. Der tatverdächtige flüchtete anschließend vom Tatort in Richtung Nauener Platz. Eine Mordkommission ermittelt.

+++ Mann spritzt Ehefrau Batteriesäure ins Auge +++

In Reinickendorf hat ein 39-Jähriger seiner fünf Jahre jüngeren Ehefrau während eines heftigen Ehestreits Batteriesäure ins Auge gespritzt haben. Die beiden Partner waren gegen 3 Uhr nachts in der gemeinsamen Wohnung am Meller Bogen aneinander geraten. Die 34-Jährige gab an, ihr Ehemann habe sie im Badezimmer mit einem Messer bedroht, sie am Hinterkopf gepackt und ihr Batteriesäure ins linke Auge gespritzt. Die Frau konnte sich losreißen und flüchtete in ein anderes Zimmer, wo sie die Polizei alarmierte. Die Beamten nahmen den mit 0,9 Promille alkoholisierten Ehemann fest. Die Frau kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die beiden in der Wohnung befindlichen Kinder im Alter von 9 und 14 Jahren wurden in die Obhut einer Bekannten gegeben.


+++ Fahranfänger rast mit 160 km/h über die A100+++

Eine Zivilstreife der Autobahnpolizei bemerkte in der Nacht zu Sonnabend kurz nach Mitternacht einen jungen Golf-Fahrer, der auf der Seestraße 115 km/h statt der dort erlaubten 50 km/h fuhr. Der junge Mann setzte seinen Weg auf der BAB 100 in Richtung Jakob-Kaiser-Platz fort. Hier erreichte er eine Geschwindigkeit von 160 km/h statt der dort erlaubten 80 km/h. Die Beamten stoppten das Fahrzeug und überprüften den 19-Jährigen. Dabei stellten sie fest, dass sich der Fahrer noch in der Führerschein-Probezeit befindet. Der Raser erhält ein Fahrverbot von drei Monaten, zwei Punkte in Flensburg und muss mit einem Bußgeld von mindestens 680 Euro rechnen. Außerdem verlängert sich die Probezeit um weitere zwei Jahre.

+++ Motorrad- und Fahrraddiebe gefasst+++

In Neu-Hohenschönhausen hat die Polizei in der Nacht zu Sonnabend vier Männer festgenommen, die mehrere Motor- und Fahrräder gestohlen hatten. Gegen 3 Uhr beobachtete eine Anwohnerin in der Randowstraße, wie die Männer eine Kawasaki auf einen Anhänger luden. Die Frau alarmierte die Polizei. Die Beamten entdeckten auf dem Anhänger zwei Motorräder, die Kawasaki, eine Suzuki sowie ein Fahrrad. Im Kofferraum des Zugfahrzeugs lagen zwei weitere, ebenfalls offenbar gestohlene Fahrräder. Als einer der mutmaßlichen Diebe zurückkam, nahmen ihn die Beamten fest. In der Umgebung entdeckten sie seine drei Komplizen. Die Männer im Alter von 17, 19, 20 und 23 Jahren wurden in Gewahrsam genommen.

+++ Miet-Transporter in Flammen +++

Bei einem Feuer am Sonnabendmorgen in Tempelhof wurde ein Fiat Ducato fast vollständig zerstört. Gegen 5.30 Uhr bemerkte ein Anwohner der Burgemeisterstraße, dass ein geparktes Mietfahrzeug brannte und verständigte Polizei und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen. Durch die Hitzeentwicklung wurden auch Teile der Verglasung des Mehrfamilienhauses in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand.


+++ Gestohlene Motorräder entdeckt+++

In einem Kleintransporter in Charlottenburg-Nord stellten Polizisten in der Nacht zu Sonnabend Diebesgut fest. Auf der Ladefläche des Autos auf einem Parkplatz am Saatwinkler Damm befanden sich zwei Honda, die augenscheinlich gestohlen worden waren. Die Polizisten nahmen den 19 Jahre alten Fahrer des Fahrzeugs fest. In einem nahegelegenen Gebüsch kauerte der 24 Jahre alte Komplize des Fahrers. Auch ihn nahmen die Ermittler fest.


+++ Über soziale Medien zu Schlägerei verabredet+++

Über soziale Medien sollen sich Jugendliche am Freitagabend zu einer Schlägerei verabredet haben. Ein Unbekannter rief am Freitag gegen 15.30 Uhr über den Notruf die Polizei an und informierte sie über eine bevorstehende Schlägerei in Köpenick. Einsatzkräfte führen zum vereinbarten Treffpunkt am Forum Köpenick. Dort sahen sie mehrere Jugendliche, die flüchteten und dabei Waffen wie Messer und Schlagstöcke wegwarfen. Der Bereich wurde weiter überwacht und weitere Jugendliche vorübergehend festgenommen. Im Bus 169 kam es zu einer Schlägerei. Insgesamt 13 Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Beleidigung wurden eingeleitet.


+++ Auto prallt an Lichtmast +++

Der Fahrer eines Audi kam in der Nacht zu Sonnabend auf dem Halleschen Ufer in Kreuzberg nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Lichtmast. Trotz des heftigen Aufpralls wurde der Fahrer bei dem Unfall nicht verletzt. An dem PKW entstand allerdings hoher Sachschaden.

+++ Drei Verletzte bei Verkehrsunfall ++

Bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg sind drei Menschen leicht verletzt worden. In der Falckensteinstraße habe sich am Sonnabend gegen 9 Uhr ein Auto überschlagen, teilte die Feuerwehr mit. Genauere Informationen zum Unfallhergang lagen zunächst nicht vor.

+++ Taxifahrer überfallen und Auto geraubt +++

Ein Taxifahrer ist in Biesdorf überfallen und seines Autos beraubt worden. Der 63 Jahre alte Taxifahrer habe drei männliche Fahrgäste am frühen Sonnabendmorgen zum vereinbarten Ziel gebracht und sei dort von diesen angegriffen worden, teilte die Polizei mit. Einer der Täter würgte ihn demnach von hinten, ein weiterer Täter habe den Zündschlüssel des Autos abgezogen und den Fahrer mit einem Elektroschocker bedroht. Der Taxifahrer befreite sich aus dem Auto und wurde dann nochmals mit dem Elektroschocker bedroht und mit einem Faustschlag zu Boden geschlagen. Er wurde leicht im Gesicht verletzt. Die drei Täter flohen im Taxi, welches die Polizei in Neuenhagen bei Berlin leer wiederfand. Die Täter waren flüchtig.

++ Kassiererin in Spielhalle mit Waffe bedroht +++

Ein Räuber hat eine Spielhalle in Siemensstadt überfallen. Der maskierte Täter habe die 56 Jahre alte Kassiererin am Freitagabend gegen 19 Uhr im Popitzweg mit einer Waffe bedroht und zur Herausgabe der Tageseinnahmen aufgefordert, teilte die Polizei am Sonnabend mit. Die Frau sei der Forderung nachgekommen und habe eine noch unbekannte Summe Bargeld übergeben. Der Täter floh.

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