Nahverkehr

Neue Weichen: U2 im Westen ab Donnerstag unterbrochen

Die BVG will am U-Bahnhof Neu-Westend eine alte Abstellanlage wieder in Betrieb nehmen. Dafür werden jetzt zwei Weichen eingebaut

Eine Zug der U2 fährt im Bahnhof Alexanderplatz ein. Die Linie gehört zu den am stärksten nachgefragten im Berliner U-Bahnnetz.

Eine Zug der U2 fährt im Bahnhof Alexanderplatz ein. Die Linie gehört zu den am stärksten nachgefragten im Berliner U-Bahnnetz.

Foto: Foto: FABRIZIO BENSCH / Reuters

Berlin. Neue Einschränkungen für Nutzer der Berliner U-Bahn. Von Donnerstag an enden die Zugfahrten auf der U-Bahnlinie 2 (Pankow – Ruhleben) im westlichen Abschnitt bereits an der Station Theodor-Heuss-Platz. Für die Weiterfahrt bis Ruhleben muss bis einschließlich 24. März in Busse umgestiegen werden, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Dienstag mit. Eine weitere, gleichfalls viertägige Pause kündigte die BVG für die Zeit vom 28. bis 31. März an.

Zwei neue Weichen am Bahnhof Neu-Westend

Grund für die Sperrungen sind Bauarbeiten am U-Bahnhof Neu-Westend. Dort sollen zwei neue Weichen eingebaut werden. „Dort befand sich bis Mitte der 90er-Jahre eine Abstellanlage für Züge, die wir jetzt wieder Betrieb nehmen“, begründete BVG-Sprecher Markus Falkner die Arbeiten. Damit soll die betriebliche Flexibilität auf der stark nachgefragten Linie verbessert werden, so der Sprecher.

Mehr Reservezüge geplant

Die Berliner U-Bahn hatte vor allem Ende des vergangenen Jahres erhebliche Probleme bei der Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Eine der aktuellen Gegenmaßnahmen ist die Bereitstellung von Reservezügen, die bei Ausfällen schnell auf die Strecke gehen können.