Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Fußgänger bei Unfall in Mitte verletzt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin vom 20. März.

Der Unfall ereignete sich auf der Chausseestraße in Mitte.

Der Unfall ereignete sich auf der Chausseestraße in Mitte.

Foto: Thomas Peise / BM

+++ Fußgänger bei Unfall in Mitte schwer verletzt +++

Ein Fußgänger ist am Mittwochabend auf der Chausseestraße in Mitte von einem Auto erfasst und gegen einen Transporter geschleudert worden. Dabei erlitt die Person schwere Verletzungen, wie es vor Ort hieß. Die Straße war am Abend voll gesperrt. Die Unfallursache und weitere Details zum Hergang waren zunächst nicht bekannt.

+++ Tote Person bei Feuer in Neukölln +++

Bei einem Brand in Neukölln ist ein Mensch ums Leben gekommen. Zudem wurde ein Opfer schwer verletzt, wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr am Mittwoch sagte. Der Brand sei unter Kontrolle. Eine Wohnung in der ersten Etage des Hauses in der Wildenbruchstraße hatte am Abend komplett in Flammen gestanden. Fünf Menschen wurden wegen einer Rauchvergiftung behandelt. 90 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

+++ Bundespolizei stoppt flüchtigen Fahrer mit Nagelsperre +++

Mit einer Sperre aus Nägeln hat die Bundespolizei einen flüchtenden Autofahrer in Brandenburg auf der Autobahn 15 nahe der polnischen Grenze gestoppt. Der Mann konnte aber dennoch entkommen.

Beamte wollten das Fahrzeug mit niederländischem Kennzeichen am Mittwochmorgen in Höhe der Anschlussstelle Roggosen unweit von Cottbus kontrollieren. Eine Prüfung hatte ergeben, dass die Kennzeichen in den Niederlanden auf ein anderes Fahrzeug zugelassen waren. Der Fahrer sei den Haltesignalen erst noch nachgekommen, habe aber dann beschleunigt, um Richtung Grenze zu fahren, berichtete die Bundespolizei.

Die Beamten informierten eine Streife vor der Grenze, die den Nagelgurt an der Anschlussstelle Bademeusel bei Forst (Lausitz) auslegte. Der Fahrer fuhr über das sperrige Hindernis, ließ dann nach rund 500 Metern zwangsläufig das Auto stehen und flüchtete zu Fuß über ein Feld. Die Fahndung war laut Bundespolizei zunächst ohne Erfolg. Die Beamten ermittelten, dass das Auto in Braunschweig gestohlen wurde. Die Nagelsperren werden nach Auskunft der Bundespolizei immer mal wieder eingesetzt, wenn anderen Fahrern dadurch keine Gefahr droht.

+++ Fußgängerin bei Unfall in Mitte schwer verletzt +++

Eine Fußgängerin ist am Mittwochvormittag bei einem Unfall in Mitte schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr ein 23-Jähriger gegen 9 Uhr mit einem Mini die Alexanderstraße in Richtung Karl-Liebknecht-Straße. In Höhe Bernhard-Weiß-Straße erfasste er mit dem Wagen die 59-Jährige, die von der Mittelinsel aus bei Rot die Alexanderstraße in Richtung Bernhard-Weiß-Straße überquert haben soll. Die Frau erlitt durch den Zusammenstoß schwere Verletzungen am Kopf sowie am Rumpf und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

+++100 Millionen an Steuern hinterzogen +++

Vier Beschuldigte im Alter von 48 bis 59 Jahren sind am Mittwoch verhaftet worden. Hintergrund ist der Verdacht der europaweiten bandenmäßigen Hinterziehung von Energie- und Umsatzsteuer beim Handel mit Mineralöl. Außerdem wird den Verdächtigen Geldwäsche zur Last gelegt.

140 Ermittler des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg haben im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin 20 Objekte in Berlin und Brandenburg durchsucht und dabei über 50.000 Euro und weitere Beweismittel sichergestellt. Außerdem sind im Hinblick auf den Steuerschaden von 100 Millionen Vermögensarreste vollstreckt worden.

Nach den bisherigen Ermittlungen sollen die Täter zwischen August 2014 und April 2018 große Heizölmengen an verschiedene Abnehmer in Polen geliefert haben. Dies passierte über zwei Großhandelsgesellschaften in Berlin. Insgesamt gab es 6000 Transportfahrten. In Polen haben die Empfänger das in Deutschland niedrig versteuerte Heizöl entfärbt und auf dem polnischen Markt unversteuert als Dieselkraftstoff verkauft. Die Besteuerung bei einer Verwendung als Dieselkraftstoff ist in Deutschland und in Polen um ein vielfaches höher als die Besteuerung für Heizöl.

In zeitlicher Abstimmung mit dem Ermittlungsmaßnahmen in Deutschland erfolgten auch Verhaftungen von Abnehmern des Gasöls und Durchsuchungen in Polen.

+++ Unfallflucht: Polizei sucht weitere Zeugen +++

Die Polizei ist nach einem Unfall am Dienstagvormittag in Mariendorf auf der Suche nach Zeugen. Ein 37-jähriger Autofahrer befuhr gegen 11 Uhr die Rixdorfer Straße und kam hinter der Einmündung Wolfsburger Weg zu Fall. Zeugenaussagen zufolge soll dieser Sturz während eines Überholvorgangs mit einem Pkw verursacht worden sein. Der Fahrer flüchtete, ohne sich um den gestürzten Motorradfahrer zu kümmern. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 37-Jährigen mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

Die Ermittler fragen:

• Wer hat den Unfall beobachtet und kann Angaben zu dem Fahrzeug machen?

• Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise bitte an den zuständigen Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 in der Eiswaldtstraße 18 in 12249 Berlin-Lankwitz unter der Telefonnummer (030) 4664-472800 oder eine andere Polizeidienststelle.

+++Polizei sucht Zeugen von Messerattacke in Ringbahn +++

Die Bundespolizei sucht nach Zeugen einer Messerattacke am vergangenen Freitag in einer Berliner Ringbahn. Drei oder vier Männer hatten sich in der S42 zwischen den Stationen Greifswalder Straße und Prenzlauer Allee am Abend als Fahrkartenkontrolleure ausgegeben, wie die Polizei mitteilte.

Als ein 26-Jähriger ihnen das nicht glaubte, schlugen die Männer den Fahrgast und verletzten ihn dann auch mit einem Messer im Gesicht. Mitfahrer konnten die Täter von weiteren Angriffen abhalten. Am Bahnhof Prenzlauer Allee flüchtete die Gruppe aus der S-Bahn. Der 26-Jährige musste im Krankenhaus behandelt werden.

+++ Drogendealer sticht auf anderen Drogendealer im Görlitzer Park mit Messer ein +++

Ein Streit zwischen zwei mutmaßlichen Drogenhändlern in Kreuzberg ist am Dienstagnachmittag eskaliert. Nach derzeitigem Kenntnisstand stritten sich ein 18-Jähriger und ein bisher Unbekannter gegen 16 Uhr im Görlitzer Park, woraufhin der Unbekannte ein Messer zog, dem 18-Jährigen in den Oberkörper stach und ihn dadurch schwer verletzte. Anschließend flüchtete der Täter. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Dort wurde er zur weiteren Behandlung stationär aufgenommen. Aufgrund der schnellen ärztlichen Versorgung bestand keine Lebensgefahr. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++ Auto erfasst Kind - Dreijähriger schwer verletzt +++

Am Dienstagnachmittag wurde ein Junge bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen lief der Dreijährige gegen 17.20 Uhr hinter einem geparkten Auto auf die Waldemarstraße. Der 21 Jahre alte Fahrer eines Renaults, der in Richtung Manteuffelstraße unterwegs war, konnte einen Zusammenstoß trotz Vollbremsung nicht mehr verhindern. Das Kind stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Der Junge wurde in Begleitung der Mutter zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

+++Brandanschlag auf Bankfiliale+++

Unbekannte warfen in der Nacht zu Mittwoch eine Flasche mit brennbarer Flüssigkeit gegen den Eingangsbereich einer Commerzbank-Filiale in der Frankfurter Allee in Friedrichshain. Außerdem wurde ein Geldautomat durch einen Brand beschädigt. Ein Wachmann hatte das Feuer bemerkt und den Notruf gewählt. Da ein politisches Motiv möglich sein könnte, ermittelt der Staatsschutz.

+++Alexanderplatz: 26-Jähriger verletzt Türsteher mit Messer +++

Ein Türsteher ist vor einem Club am Berliner Alexanderplatz mit einem Messer am Kopf verletzt worden. „Auslöser war ein Streit in der Disco, wo vier bis fünf Leute kurz nach Mitternacht eine Prügelei begannen“, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Dabei gab es drei Verletzte, die in eine Klinik kamen. Kurz darauf zückte ein 26-Jähriger ein Messer und stach auf den Kopf des 32 Jahre alten Türstehers ein. „Sanitäter versorgten die Wunden des Mannes. Der Türsteher lehnte es aber ab, ins Krankenhaus gebracht zu werden“, sagte die Sprecherin weiter.

Die Polizei, die mit großem Aufgebot im Einsatz war, fasste den Messerstecher. Die Hintergründe der Prügelei waren noch unklar.