Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Baby bei Verkehrsunfall verletzt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin vom 15. März.

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht (Symbolbild).

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht (Symbolbild).

Foto: Nicolas Armer / dpa

+++ Baby bei Unfall verletzt +++

Bei einem Verkehrsunfall in Altglienicke ist ein Baby leicht verletzt worden. Gegen 16 Uhr wollte eine 45-Jährige am Donnerstag mit ihrem Säugling im Auto von der Schönefelder Chaussee in die Wegedornstraße abbiegen, so die Polizei. Dabei stieß sie mit dem Wagen eines 51-Jährigen zusammen. Alle Beteiligten wurden laut Polizei leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Auch der 44 Tage alte Säugling, der sich in einer Babyschale auf der Rückbank befand, kam zur Beobachtung in die Klinik.

+++ A10: Lkw fährt über Erdhaufen - Fahrer leicht verletzt +++

Auf der A10 in Höhe Spandau Nord hat es am späten Freitagabend einen Unfall mit einem Lkw gegeben. Laut Informationen der Berliner Morgenpost war der Hermes-Laster von der Fahrbahn abgekommen, anschließend über einen Erdhaufen gefahren und dort stecken geblieben. Der Anhänger drohte komplett umzukippen und wurde von den alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehr zunächst mit einem Spanngurt gesichert. Der Lkw-Fahrer soll durch den Unfall leicht verletzt worden sein.

+++ Überfall in Wohnung - Räuber gaben sich als Polizisten aus +++

Ein Ehepaar ist in Lichterfelde in der eigenen Wohnung von zwei bewaffneten Räubern überfallen worden. Die 66 Jahre alte Frau und ihr 70 Jahre alter Mann erlitten dabei am späten Donnerstagabend leichte Verletzungen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Die Räuber stahlen demnach Schmuck und Bargeld aus der Wohnung in der Osdorfer Straße. Anschließend flohen sie. Ersten Erkenntnissen zufolge klingelten die Täter und gaben sich an der Gegensprechanlage als Polizisten aus. Das Paar öffnete die Wohnungstür. Die Täter drängten die Senioren in die Wohnung und stießen sie zu Boden. Einer der Räuber drohte dabei mit einer Schusswaffe. Die Polizei warnte davor, unbekannten Personen die Haus- oder Wohnungstür zu öffnen. Kriminelle versuchen immer wieder, sich als Polizisten auszugeben und ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen.

+++ Auto erfasst Fußgängerin und verschwindet - Polizei sucht Zeugen +++

Eine Fußgängerin ist am Donnerstagmorgen im Falkenhagener Feld von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Die 53-Jährige war gegen 5.15 Uhr auf dem Fußgängerüberweg auf der Kreuzung Falkenseer Chaussee/Am Kiesteich unterwegs, als ein silberfarbener VW die Fußgängerin im Kreuzungsbereich erfasste. Der Fahrer oder die Fahrerin des Wagens ließ die verletzte Frau Zeugenaussagen zufolge am Unfallort zurück und verschwand anschließend mit dem Pkw. Die Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Berliner Polizei hofft nun auf Hinweise zu dem Unfall und fragt:

• Wer hat den Unfall beobachtet und kann Angaben zum Fahrzeug/Fahrzeugführerin oder Fahrzeugführer machen?

• Wer kann weitere sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 unter der Rufnummer (030) 4664-272800 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

+++ Einbrecher springt aus Fenster und verletzt sich lebensgefährlich +++

Ein mutmaßlicher Einbrecher hat sich in Alt-Hohenschönhausen bei einem Sprung aus dem Fenster lebensgefährlich verletzt. Der Mann sprang im Hausflur zwischen dem zweiten und dritten Stock ins Freie, nachdem er und ein Komplize bei einem mutmaßlichen Einbruch in einem Mehrfamilienhaus erwischt wurden, teilte die Polizei am Freitag mit. Eine Mieterin des Gebäudes in der Gehrenseestraße hatte gegen 21.50 Uhr Geräusche aus dem Keller des Hauses gehört, hieß es. Ihr 40-jähriger Sohn stellte daraufhin zwei Unbekannte im Treppenhaus zur Rede. Einer von beiden flüchtete durch die Haustür, der andere rannte laut Polizei die Treppe nach oben und öffnete das Fenster. Zwei Bewohner, die ihn an der Flucht hindern wollten, wehrte der Mann mit Schlägen und Tritten ab. Dann sprang er ins Freie. Er wurde in eine Klinik gebracht und musste operiert werden. Im Keller des Mehrfamilienhauses entdeckte die Polizei mehrere aufgebrochene Kellerverschläge.

+++ Bagger beschädigt Gasleitung - Großeinsatz der Feuerwehr Berlin +++

Ein Leck in einer unterirdischen Gasleitung hat am Freitagmittag in Kladow einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 70 Kräfte waren in der Jules-Verne-Straße im Einsatz, wie ein Sprecher mitteilte. Demnach hatte ein Bagger bei Bauarbeiten die Mitteldruckleitung beschädigt. Das ausgetretene Gas sei jedoch schnell verflogen. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Nach anderthalb Stunden war der Einsatz beendet.

+++ Rettungswagen stößt mit Traktor zusammen - Drei Verletzte Nauen +++

Ein Krankenwagen mit einer Patientin an Bord ist bei Nauen (Landkreis Havelland) mit einem Traktor zusammengestoßen. Die beiden Rettungssanitäter im Alter von 36 und 49 Jahren wurden bei dem Unfall am Freitagvormittag schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der mitfahrende Notarzt (51) erlitt leichte Verletzungen. Die Patientin wurde nicht weiter verletzt. Der Traktorfahrer blieb den Angaben zufolge unverletzt. Wie es zu dem Zusammenstoß auf einer Kreuzung der Bundesstraße 5 kommen konnte, war zunächst unklar. Laut Polizei war der Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus und fuhr mit eingeschaltetem Blaulicht. Den entstandenen Sachschaden bezifferten die Polizisten auf 70.000 Euro.

+++ Fußgänger erleidet schwere innere Verletzungen +++

Bei einem Verkehrsunfall wurde ein Mann am Donnerstagabend in Mitte schwer verletzt. Zeugenaussagen zufolge betrat der 34-Jährige gegen 20 Uhr die Brunnenstraße und überquerte diese bis zur Mitte. Dort wartete er und wurde dabei von einem Pkw erfasst. Durch den Zusammenstoß wurde der 34-Jährige gegen die Fahrertür eines Mercedes geschleudert, mit dem ein 24-Jähriger auf der Brunnenstraße unterwegs war. Der Fußgänger wurde mit schweren inneren Verletzungen in die Klinik gebracht.

+++ Dieb auf frischer Tat ertappt +++

Ein 33 Jahre alter Dieb wurde am Donnerstagnachmittag in Moabit von der Polizei verhaftet. Er soll gegen 13.30 Uhr auf der Straße Alt-Moabit die Scheibe der Beifahrerseite eines Opels eingeschlagen und einen Rucksack aus dem Auto gestohlen haben. Anschließend flüchtete er mit der Beute in die Elberfelder Straße, wurde jedoch von Zeugen verfolgt und von diesen bis zum Eintreffen der Polizisten festgehalten.

+++ Pkw fährt ins Gleisbett +++

Die Fahrt eines Pkw endete in der Nacht zu Freitag im Gleisbett. Der Fahrer war an der Prenzlauer Allee Ecke Mollstraße in Mitte falsch abgebogen und geriet ins Gleisbett der Straßenbahn. Er fuhr etwa 200 Meter durch das Gleisbett, an der Ecke Mollstraße / Otto-Braun-Straße blieb er dann mit dem Wagen auf dem Gleiskörper hängen. Erst die Feuerwehr konnte den Wagen wieder auf die Straße ziehen.

+++ Zwei Radfahrer bei Unfällen verletzt +++

Ein Radfahrer ist in der Nacht zu Freitag in Mitte von einem Pkw angefahren worden. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der VW-Fahrer bei grüner Ampel aus der Alexanderstraße kommend nach links in die Karl-Liebknecht-Straße abbiegen. Dabei stieß er trotz Vollbremsung auf der Kreuzung mit einem ihm aus der Memhardstraße entgegenkommenden Radfahrer zusammen. Der 28-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls in die Windschutzscheibe geschleudert. Er erlitt eine Fraktur eines Beines sowie Prellungen und Zerrungen. Rettungskräfte brachten ihn in die Klinik.

Zu einem weiteren Radunfall kam es gegen 20 Uhr in Rangsdorf. Dabei geriet ein Radfahrer auf der Berliner Chaussee Höhe Birkenweg unter einen Lkw und wurde verletzt. Die genauen Umstände des Unfalls waren bei der Versorgung des Verletzten noch unklar. Das Fahrrad war mit Einkäufen behängt. Es regnete zum Zeitpunkt des Unfalls stark, die Sicht war eingeschränkt.

+++ Feuerwehr rettet elf Menschen vor Kellerbrand +++

In einem Wohnhaus in der Zerbster Straße in Hellersdorf brach in der Nacht zu Freitag im Keller ein Feuer aus. Es standen mehrere Kellerverschläge in Flammen. Durch die sehr starke Rauchentwicklung im Haus musste die Feuerwehr neun Erwachsene und zwei Kinder über Steckleitern beziehungsweise mit einer Drehleiter in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand. Die Beamten waren mit drei Staffeln im Einsatz. Zur Brandursache ermittelt nun die Kriminalpolizei.

+++ Kastenwagen kippt in Charlottenburg um +++

Die Fahrerin eines Renault Kastenwagens ist in der Nacht zu Freitag im Fürstenbrunner Weg in Charlottenburg gegen einen Baum geprallt. Das Fahrzeug überschlug sich und kam im Gegenverkehr zum Liegen. Alarmierte Rettungskräfte brachten die schwerverletzte 31 Jahre alte Fahrerin zur stationären Behandlung in eine Klinik. Warum sie von der Fahrbahn abgekommen war, ist noch nicht bekannt.

+++ Autoknacker auf frischer Tat ertappt +++

Ein 33 Jahre alter Mann ist in Mitte bei einem Autoeinbruch auf frischer Tat ertappt worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, haben Zeugen den Mann am Donnerstagnachmittag beobachtet. Er soll nach ihren Aussagen in der Straße Alt-Moabit die Beifahrerscheibe eines Autos eingeschlagen und einen Rucksack entwendet haben. Zunächst ergriff der 33-Jährige mit seiner Beute in Richtung Elberfelder Straße die Flucht. Die Zeugen holten ihn ein und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

+++ Bundespolizei nimmt drei mit Haftbefehl gesuchte Männer fest +++

In der Nacht zu Freitag gegen 2.30 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen Kleinbus mit ukrainischen Kennzeichen auf der Tank- und Rastanlage Biegener Hellen in Fahrtrichtung Berlin. Bei der Überprüfung eines 32-jährigen Mitreisenden stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann im Dezember 2017 ein Haftbefehl durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main erlassen wurde. Der Mann war wegen Diebstahls zu einer Geldstraße in Höhe von 600 Euro verurteilt worden. Er beglich die Strafe vor Ort und durfte seine Reise fortsetzen.

Bereits am Donnerstagmittag hatte eine Streife der Bundespolizei in einer Regionalbahn nach Berlin einen Mann festgenommen, der ebenfalls mit Haftbefehl gesucht wurde. Der 22-Jährige war unterwegs von Kostrzyn nach Berlin. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) seit Januar 2019 wegen Diebstahls in zwei Fällen nach dem Mann suchte. Er muss eine Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Monaten verbüßen. Bundespolizisten nahmen den Mann fest und brachten ihn in eine brandenburgische Justizvollzugsanstalt.

Am Donnerstagmorgen fasste die Bundespolizei einen mit Haftbefehl gesuchten Mann am Flughafen Berlin-Schönefeld. Der 41 Jahre alte Mann wollte nach Sofia fliegen. Bei der Ausreisekontrolle stellten die Beamten fest, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl vom Amtsgericht Tiergarten vorlag. Der Mann wird verdächtigt, im November 2017 in Berlin einen Mann bewusstlos geschlagen zu haben. Dabei erlitt der Mann schwere Verletzungen und musste im Krankenhaus stationär behandelt werden.