Berliner Feuerwehr

"Berlin brennt" zündet Feuerwehrtonne ein letztes Mal an

Mit der Aktion will der Verein noch einmal auf die aus seiner Sicht katastrophale Ausstattung der Berliner Feuerwehr aufmerksam machen.

Feuerwehrmann Kai Eichler ist vom Bodensee nach Berlin in voller Ausrüstung zu Fuß gelaufen

Feuerwehrmann Kai Eichler ist vom Bodensee nach Berlin in voller Ausrüstung zu Fuß gelaufen

Foto: Thomas Peise

Berlin.  Der Verein „BerlinBrennt e. V.“ hat an diesem Sonnabend ein letztes Mal vor dem Roten Rathaus in Mitte eine Tonne mit einem Feuer entzündet. Die Aktivisten wollen so auf die aus ihrer Sicht noch immer schlechten Arbeitsbedingungen bei der Berliner Feuerwehr aufmerksam machen. Sie begrüßten den Feuerwehrmann Kai Eichler (46), der die Strecke vom Bodensee nach Berlin in voller Ausrüstung zu Fuß gelaufen war, um den Verein Berlin Brennt e.V. zu unterstützen. Am Abend hatte er Berlin erreicht. Mit dem heutigen Tag endet der Feuertonnenprotest nun vor dem Roten Rathaus.

„Die Berliner Feuerwehr hat immer noch viel zu wenig Personal für immer mehr werdende Einsätze“, hatte der Verein bereits im vergangenem Jahr mitgeteilt. Löschfahrzeuge seien nur noch halb besetzt. Drehleitern würden gar nicht mehr fest belegt. Seitdem wurde bereits vieles beschlossen und auf den Weg gebracht. Innensenator Andreas Geisel (SPD) sagte aber, dass die Veränderungen Zeit brauchen.

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