Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Mann wird nach Randale in Bordell verprügelt

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin vom 9. März.

Polizeifahrzeuge vor einem Bordell an der Mühlenstraße in Pankow

Polizeifahrzeuge vor einem Bordell an der Mühlenstraße in Pankow

Foto: Thomas Peise

+++ Bordellbesucher wird aggressiv und wird mit Stuhlbein geschlagen +++

Ein 35 Jahre alter Mann hat nach Polizeiangaben am Freitagabend in einem Pankower Bordell in der Mühlenstraße randaliert. Der alkoholisierte Mann war nach bisherigen Erkenntnissen gegen 20 Uhr mit einer 33-jährigen Angestellten in Streit geraten, Dabei soll er die Frau auch geschlagen haben. Zwei Mitarbeiter des Bordells sprühten dem 35-Jährigen daraufhin Pfefferspray ins Gesicht und schlugen mit einem Stuhlbein auf ihn ein. Der Verletzte floh zu einer nahe gelegenen Tankstelle, wo er von Rettungskräften versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung.

+++ Polizist erschießt verletzten Fuchs+++

Ein Polizist hat in Kreuzberg einen angefahrenen Fuchs erschossen. Das Tier wurde am frühen Sonnabendmorgen am Wassertorplatz von einem Auto angefahren und schwer verletzt, wie die Behörde mitteilte. Der Beamte habe dem Tier mit seiner Dienstwaffe den Fangschuss gegeben und ihn so von seinen Qualen erlöst. Menschen seien durch die Schussabgabe zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen.

+++ 16 Jahre alter Intensivtäter bedroht und beraubt Kind +++

Drei Jugendliche haben am Freitagnachmittag am U-Bahnhof Jungfernheide eine Gruppe von Kindern bedroht. Das Trio forderte einen Zwölfjährigen unter Androhung von Gewalt auf, sein Handy auszuhändigen. Als sich eine 14 Jahre alte Freundin des Bedrohten einmischte, schlug ihr einer der Jugendlichen ins Gesicht. Die Brille des Mädchens wurde dabei beschädigt. Der eingeschüchterte Zwölfjährige übergab daraufhin sein Smartphone. Passanten, die auf die Szene aufmerksam geworden waren, konnten einen der Täter, einen 15-Jährigen, festhalten und der Polizei übergeben. In den Abendstunden nahmen Beamte einen 16-Jährigen an seiner Wohnanschrift fest. Er ist der Polizei bereits als Intensivtäter bekannt.

+++ Achtjähriger bei Verkehrsunfall schwer verletzt +++

In Pankow ist am Freitagnachmittag ein acht Jahre alter Junge bei einem Unfall schwer verletzt worden. Das Kind war plötzlich auf die Pestalozzistraße gelaufen, ohne auf den Verkehr zu achten. Eine 38-Jährige erfasste den Jungen mit ihrem Ford und prallte beim Ausweichmanöver gegen ein geparktes Auto. Der Achtjährige kam mit Kopf- und Beinverletzungen ins Krankenhaus. Die Pestalozzistraße war für rund zweieinhalb Stunden gesperrt.

+++ 13-Jähriger versucht in Tankstelle einzubrechen +++

Ein 13-Jähriger ist am Freitagabend bei dem Versuch festgenommen worden, in eine Tankstelle an der Roelckestraße in Weißensee einzubrechen. Der Jugendliche hatte versucht, die Eingangstür einzuschlagen und wurde dabei von einem Zeugen beobachtet. Polizisten nahmen den 13-Jährigen fest und brachten ihn zum Jugendnotdienst. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Jugendliche auch für einen am Tag zuvor geschehenen Einbruch an derselben Tankstelle verantwortlich sein könnte.

+++ Einsatzkräfte der Polizei in Friedrichshain angegriffen +++

An der Rigaer und an der Liebigstraße sind am späten Freitagabend Polizisten von Unbekannten attackiert worden. Gegen 22.30 Uhr warfen Personen aus einer Wohnung an der Liebigstraße Kleinpflastersteine auf Beamte. Sie trafen einen Gruppenwagen der Polizei. Menschen wurden nicht verletzt. Wenig später, gegen 23.45 Uhr, besprühten an der Rigaer Straße mehrere Personen Polizeikräfte in einem Hauseingang mit einer unbekannten Flüssigkeit bespritzt. Zwei Beamte erlitten leichte Verletzungen, konnten ihren Dienst aber fotzsetzen.

+++ Hakenkreuz auf Motorhaube gekratzt +++

Polizisten haben in Charlottenburg ein auf einer Motorhaube eingekratztes Hakenkreuz entdeckt. Zuvor beobachteten die Beamten einen Mann, wie er sich an dem Fahrzeug in der Kaiser-Friedrich-Straße zu schaffen machte, wie die Behörden am Sonnabend mitteilten. Die Polizisten nahmen den 60-Jährigen nach dem Vorfall am Freitag für eine Identitätsfeststellung vorläufig fest. Der Staatsschutz ermittelt.