Tiere

Berlins kleine Eisbärin soll ab Mitte März zu sehen sein

Eisbär Tonja mit ihrem Nachwuchs.

Eisbär Tonja mit ihrem Nachwuchs.

Foto: dpa

Berlins niedliches Eisbärchen soll ab Mitte März das erste Mal für Besucher im Tierpark zu sehen sein. Ein genauer Termin stehe aber noch nicht fest, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Das rund drei Monate alte Jungtier werde langsam frech, sagte Tierpark-Direktor Andreas Knieriem. Es tanze seiner Mutter regelrecht auf der Nase herum. Das sei aber eine ganz normale Entwicklung. Eisbärin Tonja bleibe stets gelassen und schiebe ihren Nachwuchs höchstens sachte mit ihrer großen Bärentatze beiseite. "Sie ist einfach eine richtig gute Bären-Mama", ergänzte Knieriem.

Die neunjährige Eisbärin Tonja hat bereits zwei Würfe verloren. Noch immer ist nicht sicher, ob das Jungtier dieses Mal überlebt. Auch in freier Natur stirbt rund die Hälfte des Eisbären-Nachwuchses in den ersten Lebenswochen. Die Jungen kommen sehr unreif und nur so groß wie Meerschweinchen zur Welt.

Ein Name für das Eisbär-Mädchen steht noch nicht fest. Im Moment laufe die Auswahl unter Sponsoren, sagte eine Sprecherin. Gemeinsam mit dem Sponsor werde dann über das Verfahren der Namenssuche entschieden.