Polizei

80 Leibwächter der Polizei für 16 gefährdete Menschen

Zu den bewachten Personen zählen u.a. Politiker, Botschafter, Vertreter der jüdischen Gemeinde oder Rapper Bushido.

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Berlin. Achtzig Leibwächter der Berliner Kriminalpolizei sind fast täglich im Einsatz, um einige Landespolitiker und andere gefährdete Menschen zu beschützen. Derzeit gibt es in Berlin 16 dieser Schutzpersonen, für die im Durchschnitt fünf sogenannte Personenschützer des Landeskriminalamtes zuständig sind.

Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage des FDP-Innenpolitikers Marcel Luthe hervor. In früheren Jahren waren es 14 oder 15 zu schützende Menschen.

Zu den Politikern mit Leibwächtern gehören in Berlin der Regierende Bürgermeister und der jeweilige Innensenator, außerdem einige Botschafter und Vertreter der Jüdischen Gemeinde. Auch bedrohte Menschen wie die muslimische Anwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ates und seit dem vergangenen Jahr der Rapper Bushido werden bewacht. Für die Bundeskanzlerin und die Bundesminister ist das Bundeskriminalamt zuständig.

Zudem kommen pro Jahr im Durchschnitt 90 Besucher, etwa Staatschefs und andere Prominente, in die deutsche Hauptstadt, die als gefährdet gelten. Dafür sind noch einmal 290 wechselnde Leibwächter an durchschnittlich 165 Tagen im Einsatz.

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