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„Aktenzeichen XY“

Hinweis aus Berlin klärt Fall in Karlsruhe

Ein Raub war Thema in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“. Dank des Hinweises eines Berliners ist der Fall nun aufgeklärt.

Rudi Cerne ist den Tätern auf der Spur - und Millionen sehen regelmäßig zu. Im Fall eines Überfalls in Karlsruhe kam nun der entscheidende Tipp aus Berlin.

Foto: Matthias Balk / dpa

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Berlin. Am 4. November 2017 raubten mehrere Männer einen Supermarkt an der Karlsruher Ebertstraße aus. Das Raubdezernat der Karlsruher Kriminalpolizei veröffentlichte nach schwierigen Ermittlungen im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft Karlsruhe Videosequenzen aus der Überwachungskamera in der Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“. Anhand dieser Aufnahmen erkannte ein Hinweisgeber aus Berlin nun einen der drei gezeigten Tatverdächtigen.

Der 25 Jahre alte Mann ist in Berlin als Intensivtäter bekannt und sitzt bereits wegen anderen schweren Straftaten in Haft. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat in der Folge gegen den unter dringendem Tatverdacht stehenden 25-Jährigen einen weiteren Haftbefehl beantragt.

Als mutmaßliche Mittäter kommen dessen 16-jähriger Bruder sowie ein 42 Jahre alter Mann in Betracht. Das Verfahren wird nunmehr aufgrund des Wohnortes des beteiligten Jugendlichen von der Staatsanwaltschaft Berlin geführt. Bis zur Ausstrahlung der Sendung am 25. Juli 2018 bestanden keinerlei Ermittlungsansätze nach Berlin. Welchen Bezug das Trio ausgerechnet nach Karlsruhe hatte, ließ sich bisher nicht klären.

Wie in der Sendung berichtet, hatten sich an besagtem Sonnabend Anfang November 2017 drei maskierte und mit Messern bewaffnete Täter zunächst im Warenlager des Supermarktes versteckt. Als nach Schließung des Geschäfts das Personal mit Aufräumarbeiten beschäftigt war, raubten die mit Messern bewaffneten Täter mehrere tausend Euro Bargeld aus einem Safe des Büros. Anschließend konnten sie in einem Auto flüchten.

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