Volleyball

Niroomand nur teilweise zufrieden

Trotz des 3:0-Erfolges des deutschen Volleyballmeisters BR Volleys gegen die Bisons Bühl hatte Manager Kaweh Niroomand etwas zu mäkeln. Zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde feierten die Volleys den achten Sieg im elften Match.

Der Manager der BR Volleys, Kaweh Niroomand, verfolgt eine Pressekonferenz.

Der Manager der BR Volleys, Kaweh Niroomand, verfolgt eine Pressekonferenz.

Foto: dpa

Berlin. Ein Sieg allein macht den deutschen Volleyballmeister Berlin Volleys noch nicht glücklich. "Es war längst nicht alles Gold, was da glänzte", sagte Manager Kaweh Niroomand nach dem 3:0 (25:18, 25:21, 25:16)-Heimerfolg am Freitagabend gegen den Tabellenachten Bisons Bühl zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde. Der 66-Jährige verteilte deshalb nach der nur 72 Minuten dauernden Partie Lob und Tadel. "Unser Vorhaben, mit guten Aufschlägen die Spieleröffnung des Gegners zu blockieren, ist gut gelungen", sagte er. Die Kehrseite: "Wir haben zu unruhig geblockt. Und bei leichten Angriffsbällen vergeben wir noch zu viele Chancen."

In Übermut verfiel bei den BR Volleys nach dem achten Sieg im elften Bundesligaspiel ohnehin niemand. "Wir haben unseren Job gemacht", sagte Niroomand. Letztlich holte sich die Mannschaft aber Selbstvertrauen für das Champions-League-Heimspiel am kommenden Mittwoch gegen Polens Meister PGE Skra Belchatow. "Auch da müssen Kyle Russell, Adam White und Sebastian Kühner mit ihren Aufschlägen wieder enorm Druck machen", sagte Niroomand.

Gerade die Effektivität der Volleys bei ihren Aufschlägen ließ im bisherigen Saisonverlauf stark zu wünschen übrig. Gegen Bühl zeigte sich die Mannschaft in diesem Element deutlich verbessert. Ihr gelangen in den drei Sätzen sogar sechs Asse, vier davon platzierte allein der überragende US-Amerikaner Kyle Russell im Feld des Gegners.

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