Statistik

Mehr Freiwilligendienstler in Berlin und Brandenburg

In einem AWO-Seniorenheim betreut ein junger Freiwilliger einen älteren Mann.

In einem AWO-Seniorenheim betreut ein junger Freiwilliger einen älteren Mann.

Foto: dpa

Berlin. Die Zahl der Bundesfreiwilligendienstler in Berlin und Brandenburg ist leicht gestiegen. Das geht aus aktuellen Daten des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben hervor. Im Jahr 2018 arbeiteten demnach im Durchschnitt 1797 solcher Freiwilligen, Bufdis abgekürzt, in Berlin - insgesamt 66 mehr als im Jahr zuvor. In Brandenburg waren es durchschnittlich 1753 Bufdis und damit 26 Frauen und Männer mehr als im Jahr 2017.

In Berlin waren die meisten Bufdis unter 27 Jahre alt. So leisteten im Dezember 1007 Menschen aus dieser Altersgruppe ihren Dienst, 588 davon waren Frauen. Die Gruppe der 27- bis 50-Jährigen umfasste 502 Bufdis. In Brandenburg war die Gruppe der zwischen 27 und 50 Jahren die größte. Sie umfasste 654 Menschen, 372 davon waren Frauen. Die Gruppe der unter 27 Jahren alten Bufdis umfasste 542 Menschen.

Der Bundesfreiwilligendienst war im Jahr 2011 als Ersatz für den parallel zur Wehrpflicht weggefallenen Zivildienst eingeführt worden. Der Dienst in sozialen, kulturellen oder Bildungseinrichtungen dauert in der Regel ein Jahr.

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