Winter-Tipps

So zeigen Sie dem Berliner Winter die kalte Schulter

In den kommenden Tagen wird es frostig in Berlin. An diesen zehn Orten entkommen Sie dem ungemütlichen Wetter.

In der Sauna entspannen, das subtropische Klima im Botanischen Garten genießen, in einen Kinosessel sinken – Berliner können an vielen Orten der Winterkälte entfliehen.

In der Sauna entspannen, das subtropische Klima im Botanischen Garten genießen, in einen Kinosessel sinken – Berliner können an vielen Orten der Winterkälte entfliehen.

Foto: Reto Klar

Sich einfach mal treiben lassen in Kreuzberg

Das Liquidrom in Kreuzberg ist ein guter Ort für all jene, die Erholung vom Alltagsstress suchen und dem nass-kalten Januarwetter entfliehen möchten. Das Herzstück der Therme ist die große, abgedunkelte Kuppelhalle mit warmem Salzwasser-Pool. Dort kann man die Schwerelosigkeit genießen und sich einfach treiben lassen.

Farben und Lichtspiele vereinen sich unter Wasser mit dem Klang klassischer oder elektronischer Musik. Regelmäßig legen dort DJs auf. Einladend ist auch die Architektur des Thermengebäudes, die auf der Grundlage eines Zirkuszeltes entstand. Aufwärmen kann man sich im Liquidrom auch in der Finnischen Sauna, in der kostenlose Aufgüsse ohne Voranmeldung stattfinden. Daneben gibt es eine Salzkristallsteinsauna und eine Kräuter-Sauna.

Entspannen können sich Besucher auch im bis zu 45 Grad warmen Dampfbad und bei Massagen mit Kräuterstempel oder heißen Steinen. Im japanisch gestalteten Außenbereich mit Heißwasser-Pool kann man an der frischen Luft baden. Erfrischungen gibt es an der Bar.

Liquidrom, Möckernstraße 10, Mo.–Do. 9–24 Uhr, Fr.–Sa. 9–1 Uhr, Eintritt ab 17,50 Euro.

Subtropisches Klima und wilde Pflanzen in Dahlem

Im Großen Tropenhaus im Botanischen Garten können Besucher das ganze Jahr über subtropisches Klima genießen und die Pflanzenwelt der Tropen Amerikas, Afrikas, Asiens und Australiens erkunden. Im feuchtwarmen Klima entwickeln sich riesige Palmen und Farne, Luftwurzeln und Lianen hängen unter der gläsernen Kuppel.

Zu sehen sind dort auch die größten Blüten im Pflanzenreich und 26 Meter hohes Gras. Die Pflanzenwelt ist angelegt wie auf einer Landkarte, ein Leit- und Informationssystem vermittelt Wissenswertes.

Großes Tropenhaus, Königin-Luise-Straße 6, täglich von 9–19 Uhr geöffnet, Eintritt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Eine Saunaoase in Moabit

Nur 500 Meter vom Berliner Hauptbahnhof entfernt befindet sich die Saunaoase Vabali Spa Berlin. Hier findet sich alles, was das Herz begehrt – und vor allem: wärmt. In insgesamt 13 Saunen und Dampfbädern können Sie den kalten Berliner Alltag hinter sich lassen und die Gedanken baumeln lassen.

Vabali Spa Berlin, Seydlitzstraße 6, tgl. von 9–24 Uhr, Eintritt ab 21,50 Euro.

Sauna-Yoga in Friedrichshain

Sport soll ja bekanntlich auch bei grauem Winterwetter zu guter Laune verhelfen. Wem es draußen zu kalt ist, könnte es mit Sauna-Yoga versuchen. Bei „Berlin Hot Yoga“ in Friedrichshain können Anfänger und Fortgeschrittene bei einer Raumtemperatur von 30 bis 40 Grad ihren Körper dehnen und dabei den reinigenden Effekt des Schwitzens genießen.

Bei den 60- bis 90-Minütigen Kursen werden Verspannungen gelöst, zudem wird das Immunsystem gestärkt, wodurch viele physische und psychische Krankheiten kuriert werden können. Die Wärme mindert Verletzungsrisiken, deshalb eignet sich Sauna-Yoga auch besonders für ältere oder unflexible Menschen.

Berlin Hot Yoga, Boxhagener Straße 76–78, Kontakt: 030 2936364

Gute Laune mit Jazzmusik in Schöneberg

Gute Musik wärmt die Seele. Vor allem wenn man sich dazu bewegen kann. Dazu bieten sich natürlich viele Musikformen an, aber der Jazz ist besonders geeignet. Entstanden ist er in den Gassen New Orleans. Von dort haben sich viele Ausläufer des Jazz entwickelt – wie zum Beispiel der Swing, der bis heute für gute Laune sorgt.

Wer die Wirkung des Jazz selbst erleben möchte, sollte den „Zig Zag Jazz Club“ in Schöneberg besuchen. Hier treten zeitgenössische Jazzkünstler auf, vertreten sind verschiedene Jazz-Richtungen.

Zig Zag Jazz Club, Hauptstr. 89, Di. und So. 19.30–12 Uhr, Mi./Do. 20–12 Uhr und Fr./Sbd. 20–0.30 Uhr. Eintritt frei.

Speisen bei wohliger Wärme in Tiergarten

Landhaus-Charme mitten in der Großstadt: Direkt am See unter großen Bäumen liegt das „Café am Neuen See in Tiergarten“. In der gerade neu errichteten Holzhütte werden dort regionale und saisonale Spezialitäten wie geräuchertes Wild, Kürbis- und Pilzgerichte angeboten. Dazu gibt es frisches Bier vom Fass, gute Weine und hausgemachte Limonaden. Wärme spenden mehrere Kaminöfen, die mit ihrem Rauch einen ländlichen Duft verbreiten.

Café am Neuen See, Lichtensteinallee 2, geöffnet Mo.–Fr. ab 16 Uhr, Sa. und So. ab 9 Uhr.

Afternoon Tea im "Hotel Regent" in Mitte

Die Bewohner Englands haben wohl am meisten Erfahrung mit Dauerregen und schlechtem Wetter. Und haben sich bekanntlich eine wunderbare Aufwärmmöglichkeit gesucht – ihren Afternoon Tea. Diesen kann man nicht nur in London oder Sheffield, sondern auch in Berlins edlen Hotels zu sich nehmen. Eines davon ist das „Regent“.

Hier kann man seinen Nachmittagstee in wunderbarer Atmosphäre genießen. Begleitet vom Knistern des Kamins und Spielen des Klaviers wird jeder Schluck zum Genuss. Passend zum Tee gibt es Leckereien aller Art.

Hotel Regent, Charlottenstraße 49, täglich von 14–18 Uhr.

Im Kinosessel versinken in Charlottenburg

Für zwei Stunden in der Fantasiewelt eines Filmes versinken, der einen vom tristen Winteralltag ablenkt: In den großen, verstellbaren Ledersesseln der Astor Film Lounge am Kurfürstendamm lässt es sich bei dem kalten Wetter besonders gut entspannen.

Damit sich die Kinogäste voll und ganz auf den Film konzentrieren können, wird ein Service am Platz mit Cocktails und Fingerfood angeboten. Der denkmalgeschützte Kinosaal lädt dazu ein, aktuelle Filme und Filmklassiker in eleganter Atmosphäre zu genießen.

Astor Film Lounge, Kurfürstendamm 225, täglich geöffnet ab 14.30 Uhr.

Abschalten und im Salzwasser schweben in Mitte

Nicht nur im Toten Meer kann man auf Salzwasser schweben und die Gedanken des Alltags beiseiteschieben. Auch beim Floating lässt man sich in einer speziellen Floating-Anlage auf konzentriertem, warmem Salzwasser schweben. Floaten kann man in Berlin beispielsweise bei „Float Berlin“ am Hausvogteiplatz.

Dort ist man gänzlich abgeschottet von Außenreizen und kann sich komplett der eigenen Entspannung hingeben. Das Salzbad empfiehlt sich auch bei Hautproblemen oder zur Schmerztherapie.

Float Berlin, Hausvogteiplatz 11, Floating und Massagen täglich von 11–21 Uhr, Infos und Termine unter www.float-berlin.de, 030/ 20143797

Grimms Märchen im Monbijoupark in Mitte

Auf dem Bunkerdach des Parks in Mitte stehen zwei hundertjährige polnische Holzhütten mit den Namen „Jacob“ und „Wilhelm“. Am Kaminfeuer werden dort von November bis Februar Grimm’sche Märchen wie „Rotkäppchen“ und „Der gestiefelte Kater“ aufgeführt.

Im dazwischenliegenden Märchenland wärmen sich junge und erwachsene Märchenfreunde am Lagerfeuer und stärken sich in der Pizzeria „Rifugio di Napoli“, wo unter anderem Pizza aus dem Holzofen serviert wird.

Märchenhütte, Monbijoustraße 3b, Programm und Reservierung unter: www.maerchenhuette.de

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