Wetter in Berlin

Deutscher Wetterdienst warnt vor Sturmböen in Berlin

Der Deutsche Wetterdienst hat für Berlin eine amtliche Warnung herausgegeben. In Marzahn lösten sich Fassadenteile an einem Hochhaus.

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr im Einsatz in Marzahn.

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr im Einsatz in Marzahn.

Foto: Thomas Peise

Berlin. In Berlin und Brandenburg ist es am heutigen Dienstag ungemütlich. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, zog Sturmtief Benjamin im Verlauf des Tages vom Skagerrak über die Ostsee in Richtung Polen und brachte kräftigen Wind mit. In Berlin seien Böen bis zu 85 km/h möglich, vereinzelt sogar noch etwas stärker, teilte der DWD mit. Die Wetterwarnung gilt noch bis 15 Uhr am Mittwoch.

Äste könnten abbrechen und Dachziegel herabfallen. Besonders bei Spaziergängen sei also Vorsicht geboten. Die Deutsche Bahn warnte auf ihrer Internetseite vor möglichen Beeinträchtigungen durch "Benjamin". Fahrgäste sollten sich vor dem Reiseantritt noch einmal über ihre Verbindung informieren.

Auswirkungen hatte der Sturm am Mittag in Marzahn. An einem Hochhaus an der Marzahner Promenade lösten sich Fassadenteile. Die Höhenrettung der Feuerwehr rückte an, um die lockeren Teile zu sichern. Verletzt wurde niemand.

Nach dem vergleichsweise milden Tagesbeginn floss ab dem späten Nachmittag mit zunehmend nördlicher Strömung wieder kältere Luft nach Berlin und Brandenburg. Nach Auskunft des DWD kann es im Verlauf des Tages immer wieder zu Niederschlägen kommen. Neben Regen seien auch Schneeregen und Graupel möglich.

Erst am späteren Abend soll sich der Wind wieder legen. Mit sinkenden Temperaturen sind in der Nacht auch Schneeschauer möglich. Am Mittwochmorgen sei dann auch mit der Straßenglätte zu rechnen. Insbesondere Autofahrer sollten gewarnt sein.