Nahverkehr in Berlin

S-Bahn nach Spandau fällt bis 17. Januar aus

Bis zum 17. Januar fallen die S-Bahn-Linien S3 und S9 zwischen den Stationen Westkreuz und Spandau aus.

Eine S-Bahn der Linie S3 (Archivbild).

Eine S-Bahn der Linie S3 (Archivbild).

Foto: dapd / dapd/DAPD

Berlin. Auf die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin kommt am Montag eine weitere Einschränkung hinzu. Bis zum 17. Januar fallen die S-Bahn-Linien S3 und S9 zwischen den Stationen Westkreuz und Spandau aus, wie die Berliner S-Bahn am Freitag mitteilte. Grund ist die Umstellung auf ein neues Zugsteuerungssystem. Ersatzweise werden Busse eingesetzt. Zum Beginn der Grünen Woche am 18. Januar soll der Bahnhof Messe Süd von den beiden Linien wieder angefahren werden.

Bereits seit Freitag sind die U-Bahn-Linien U2 und U3 in der City West unterbrochen. Als Ersatz fährt die U1 verstärkt mit acht statt sechs Wagen und im Abstand von vier statt zehn Minuten. Das bedeutet auf dieser Linie dreimal mehr Kapazität als sonst.

Am ersten Tag der Sperrung sei der Verkehr „gut und entspannt angelaufen“, sagte ein Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Die U-Bahn habe die sieben Wochen dauernde Linienunterbrechung „sehr gut vorbereitet“. Zusätzliches Personal auf den Bahnhöfen habe die Fahrgäste über Ausweichrouten informiert.

Am Knotenpunkt Wittenbergplatz der wichtigen Ost-West-Verbindung wird bis 24. Februar die Weichenanlage erneuert. Die U2 fährt nicht zwischen Zoologischer Garten und Gleisdreieck. Die U3 ist von Spichernstraße bis Warschauer Straße außer Betrieb. Im Süden Berlins ist außerdem seit Freitag die U7 bis Anfang März wegen Sanierungsarbeiten unterbrochen.

An diesem und dem folgenden Wochenende kommt eine Sperrung des Nord-Süd-Tunnels der S-Bahn hinzu - zwischen Gesundbrunnen und Yorckstraße fallen dann die Linien S1, S2, S25 und S26 aus.