Wetter

Wärme und Sonnenstunden erreichen in Berlin neuen Rekord

2165 Sonnenstunden gab es in diesem Jahr in Berlin. Und es war auch wärmer als im langjährigen Mittel.

Die Sonne scheint am blauen Himmel über dem Fernsehturm (Archivbild).

Die Sonne scheint am blauen Himmel über dem Fernsehturm (Archivbild).

Foto: Jens Büttner / dpa

Berlin/Offenbach. Das Wetter hat im ablaufenden Jahr in Berlin neue Rekorde aufgestellt. 2165 Stunden lang hat über der Hauptstadt die Sonne geschienen, 530 Stunden mehr als im Durchschnitt, wie aus der vorläufigen Wetterbilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Freitag hervorgeht.

Demnach war es auch so warm wie niemals zuvor: Mit 11,4 Grad Celsius lag die Temperatur 2,3 Grad über dem langjährigen Mittel. Zudem zählt Berlin zu den Bundesländern mit dem geringsten Niederschlag: 400 Liter pro Quadratmeter - rund 170 Liter weniger als sonst - hat es in diesem Jahr geregnet.

Damit reiht sich Berlin in den deutschlandweiten Wettertrend ein. Laut DWD zählt das Jahr zu den wärmsten und sonnigsten seit Beginn der regelmäßigen Aufzeichnungen. Es gehöre zudem zu den niederschlagärmsten Jahren seit 1881. "Das Jahr 2018 stand ganz im Zeichen des Klimawandels", erklärte DWD-Pressesprecher Andreas Friedrich.

© Berliner Morgenpost 2019 – Alle Rechte vorbehalten.