Agrar

Zahl der Rinder in Brandenburg fällt auf Rekordtief

Vier Rinder stehen auf einer Weide, deren Gräser wegen der anhaltenden Trockenheit verdorrt sind.

Vier Rinder stehen auf einer Weide, deren Gräser wegen der anhaltenden Trockenheit verdorrt sind.

Foto: dpa

Potsdam. Die Zahl der im Land Brandenburg gehaltenen Rinder ist auf ein Rekordtief gefallen. Zum Stichtag 3. November gab es rund 518 700 Rinder im Land, das sind 10 400 weniger als noch im Mai und bedeutet den tiefsten Stand seit 1990, wie das Amt für Statistik am Mittwoch berichtete. Am stärksten war der Rückgang bei Jungrindern, aber auch Kühe wurden weniger gehalten.

Die Zahl der Schafe ging im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um gut 2300 Tiere auf 67 000 zurück. Besonders der Bestand an Lämmern sank um mehr als 19 Prozent - nach Aussagen von Schäfern wegen des zu heißen und trockenen Sommers, in dem es nicht genug Futter gab. Die Zahl der Schweine blieb mit knapp 752 000 dagegen im Vergleich zu der Zählung im Mai nahezu gleich.

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