Auszeichnung

Berliner des Jahres: Wer hat 2018 Großes geleistet?

Wir suchen den Berliner des Jahres! Machen Sie mit bei der Wahl der Berliner Morgenpost und schlagen Sie Kandidaten vor.

Berlin. Es ist ein Jubiläum: Bereits zum 15. Mal wählen wir gemeinsam mit Ihnen den „Berliner des Jahres“. 2004 lobte die Berliner Morgenpost zum ersten Mal diesen Ehrenpreis aus und suchte eine Persönlichkeit, die im zurückliegenden Jahr Herausragendes in unserer Stadt geleistet hatte. Damals fiel die Wahl auf Peter Raue. Der Rechtsanwalt und Kulturförderer hatte die Ausstellung mit Meisterwerken des Museums of Modern Art (MoMA) aus New York an die Spree gebracht. In der Neuen Nationalgalerie faszinierte sie 1,2 Millionen Besucher.

Nun fragt die Berliner Morgenpost ihre Leser erneut: Wer hat sich in diesem Jahr durch eine besondere Leistung ausgezeichnet, wer hat dafür gesorgt, dass einmal nicht unpünktliche oder überfüllte U- und S-Bahnen, politische Querelen um Dieselfahrverbote oder sanierungsbedürftige Schulgebäude die Schlagzeilen bestimmten? Nennen Sie uns Kandidatinnen und Kandidaten, die Sie im Jahr 2018 beeindruckt oder berührt haben und denen Sie mit einer besonderen Auszeichnung Anerkennung zollen möchten.

Gefragt sind Menschen, die sich für andere einsetzen

Sie können Prominente oder „Helden des Alltags“ vorschlagen. Regisseure, Schauspieler oder Sänger sind uns ebenso willkommen wie Sportler, Wissenschaftler oder Unternehmer. Auch Politiker können genannt werden, wenn sie nach Ihrer Überzeugung mehr geleistet haben, als ihren Job zu machen. Und natürlich Berlinerinnen und Berliner, die etwas bewegen konnten, die bürgerschaftliches Engagement gezeigt und sich für ihre Mitmenschen eingesetzt haben oder auf andere Weise Gutes tun.

Im vergangenen Jahr fiel die Wahl auf Andreas Knieriem, den Direktor von Zoo und Tierpark. „Er verkörpert in hohem Maße Kompetenz und eine positive Ausstrahlung. Unter seiner Ägide werden Zoo und Tierpark zu zeitgemäßen Anlagen umgebaut, die den Besuchern viele Attraktionen und mehr Service bieten“, begründete die Jury.

Zu den prominenten Siegern der vergangenen Jahre zählt der Unternehmer und Mäzen Hans Wall. Er erhielt die Auszeichnung 2005, weil er viele Projekte in der Stadt auch mit beträchtlichen Geldsummen unterstützte. 2008 wurde der Entertainer Frank Zander geehrt, der sich sehr für arme und obdachlose Berliner engagiert und jedes Jahr ein Gänsebratenessen für mehrere Tausend Gäste im Hotel „Estrel“ organisiert.

Sportler, Künstler, aber auch ganz normale BerlinerInnen

Dreimal machten bislang Sportler das Rennen: 2012 war es Diskuswerfer Robert Harting, bereits ein Jahr darauf Tennis-Queen und Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki sowie 2016 Hertha-Trainer Pal Dardai, der aus den Bundesligakickern des Berliner Traditionsvereins eine dauerhaft gute Mannschaft geformt hat. 2009 wurde mit Peter Fox erstmals ein Künstler „Berliner des Jahres“. Er schuf mit seinem Kultsong „Schwarz zu Blau“ eine neue Berlin-Hymne. 2014 folgten die Brüder Marc und Christopher Bauder, die zum 25. Jahrestag des Mauerfalls mit ihrer gefeierten Installation „Lichtgrenze“ Geschichte lebendig gemacht haben.

Mehrfach waren es aber keine Prominenten, die die Berliner besonders beeindruckt haben, sondern Menschen, die normalerweise nicht im Rampenlicht stehen. 2006 wurde die Ärztin Jenny de la Torre geehrt, die mit ihrer Stiftung Obdachlose medizinisch betreut. 2011 gewann Monika Schultz – stellvertretend für alle Berliner, die Zivilcourage zeigen.

Schultz griff auf dem S-Bahnhof Marzahn bei einem Streit zwischen mehreren Männern ein und zog einen Beteiligten von den Gleisen zurück auf den Bahnsteig, bevor der nächste Zug kam. Andere Fahrgäste schauten weg. 2015 zeichneten wir Philipp Bertram aus, der zunächst als Ehrenamtlicher und dann als stellvertretender Heimleiter in einer Notunterkunft Flüchtlinge betreute – auch ihn stellvertretend für alle Berliner, die Geflüchteten geholfen haben.

Engagement für Obdachlose oder große Schauspielkunst

Wer könnte in diesem Jahr Chancen auf den Titel haben? Vielleicht Dieter Puhl, der Leiter der Bahnhofsmission am Zoo, der sich seit vielen Jahren mit großem Engagement um die Obdachlosen kümmert? Oder Roland Weber, der Anwalt und Opferbeauftragte der Stadt, der intensiv und einfühlsam Opfer des Terroranschlags am Breitscheidplatz vor zwei Jahren betreut?

Eine Aspirantin für die Auszeichnung könnte auch Franziska Giffey sein. Die ehemalige Neuköllner Bezirksbürgermeisterin und SPD-Politikerin hat als Bundesfamilienministerin viele Sympathien gewonnen. Chancen könnte auch Liv Lisa Fries haben, die als Charlotte Ritter ein Millionenpublikum in der TV-Serie „Babylon Berlin“ überzeugte. Oder die Krankenschwester Dorothea Becker, die vor 20 Jahren Berlins erstes Hospiz gründete und sich seitdem mit ihrer Stiftung unermüdlich dafür einsetzt, dass Menschen, deren Lebenskraft zu Ende geht, würdig Abschied nehmen können.

Für wen Sie auch votieren: Bitte schreiben Sie uns und beteiligen Sie sich an der Wahl zum „Berliner des Jahres 2018“ – und gewinnen Sie einen unserer hochwertigen Preise. Wie Sie mitmachen können, steht im Infotext rechts. Wir freuen uns auf Ihre Zuschrift.

So können Sie teilnehmen

Schicken Sie Ihren Vorschlag, bitte immer mit dem Stichwort „Berliner des Jahres 2018“ versehen, entweder per E-Mail an aktionen@morgenpost.de oder per Postkarte/Brief an die Berliner Morgenpost, Lokalredaktion, Kurfürstendamm 21 in 10719 Berlin oder per Fax an die Nummer (030) 88 72 77 967.

Der Einsendeschluss für Ihren Vorschlag ist der kommende Donnerstag, 20. Dezember. Ihr Vorschlag muss bis 15 Uhr in der Redaktion eingegangen sein. Bitte schreiben Sie zu dem von Ihnen favorisierten Kandidaten eine kurze Begründung, warum dieser Berliner oder diese Berlinerin es verdient hat, von der Berliner Morgenpost ausgezeichnet zu werden.

Aus allen Vorschlägen der Leser und unserer Mitarbeiter stellt die Berliner Morgenpost eine Liste mit 50 Kandidaten zusammen, die eine Jury auswertet. Diese Liste der Nominierten erscheint nach Weihnachten in der Berliner Morgenpost. Dann tagt unsere Jury. In der Ausgabe vom 2. Januar 2019 verraten wir Ihnen, wer „Berliner des Jahres 2018“ geworden ist.

Unter allen Einsendern verlosen wir wieder Präsente als Dankeschön fürs Mitmachen. Zu gewinnen gibt es „Berlin-Sets“ der Morgenpost. Diese bestehen aus einem hochwertigen Stockschirm, damit Sie auch bei Regen gut und trocken durch die Stadt kommen, sowie einem Shopper, in dem Sie Ihre Einkäufe verstauen können. Und schließlich gehört ein hochwertiges Buchpräsent dazu: entweder Birgit Jochens informatives und unterhaltsames Werk über Geschichte und Gegenwart der Kantstraße oder ein Exemplar der „Berliner Geheimnisse“ – 50 Geschichten als Wegweiser zu Relikten der Vergangenheit, die selbst Ur-Berliner oft nicht kennen.