Aktivisten

Greenpeace-Aktion: Brennende Weltkugel vor Brandenburger Tor

Greenpeace-Aktivisten haben am Dienstagmorgen mit einer Skulptur für mehr Klimaschutz und einen schnellen Kohleausstieg protestiert.

Aktivisten stehen mit einem Plakat mit der Aufschrift "Climate Crisis Made in Germany" neben der Metallkonstruktion einer Weltkugel

Aktivisten stehen mit einem Plakat mit der Aufschrift "Climate Crisis Made in Germany" neben der Metallkonstruktion einer Weltkugel

Foto: Gregor Fischer/dpa

Berlin.  Vor dem Brandenburger Tor in Berlin hat am Dienstagmorgen eine kleine Gruppe von Greenpeace-Aktivisten mit einer Skulptur einer brennenden Weltkugel für mehr Klimaschutz und einen schnellen Kohleausstieg protestiert.

Die drei Meter hohe Metallkonstruktion vor dem Brandenburger Tor bestand aus dem Schriftzug "Climate Crisis", aus dem Gasflammen die Weltkugel erhitzten.

Anlass der Aktion ist die derzeitige UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice, bei der rund 200 Staaten darüber verhandeln, wie das vor drei Jahren beschlossene Ziel einer Erderhitzung auf möglichst auf 1,5 Grad erreicht werden und somit ein möglicher Temperaturanstieg auf 3 Grad verhindert werden kann. "Die schlimmsten Folgen der Klimakrise können wir noch verhindern. Das geht aber nur mit einem schnellen Kohleausstieg", sagte Bastian Neuwirth, Sprecher von Greenpeace.

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