Wirtschaftspolitik

Ifo-Forscher: Ostdeutschland vor zweitem Strukturwandel

Der stellvertretende Leiter des Dresdener ifo-Institutes.

Der stellvertretende Leiter des Dresdener ifo-Institutes.

Foto: dpa

Dresden. Die ostdeutsche Wirtschaft steht nach Ansicht des Dresdner Forschers Joachim Ragnitz vor einem zweiten Strukturwandel. Am Freitag forderte der Vize-Chef des Dresdner Ifo-Institutes die Politik auf, sich darauf einzustellen. "Ansonsten könnte es passieren, dass der bislang gut verlaufende Aufholprozess in den nächsten Jahren ein abruptes Ende findet", sagte Ragnitz zum 29. Jahrestages des Mauerfalls. Der Wissenschaftler verwies darauf, dass viele kleine Unternehmen im Osten Besitzer haben, die kurz vor dem Ruhestand stehen und deswegen keine Risiken mehr eingehen wollen. Es werde schwer werden, für alle Betriebe einen Nachfolger zu finden.

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