Zehnjähriger war Schuld

Vom Baumstumpf erschlagen: Junge wird in Heimat beigesetzt

Der Achtjährige, der im Märkischen Viertel von einem heruntergefallenen Holzklotz tödlich verletzt wurde, wird in Grosny beigesetzt.

Die Leiche des Achtjährigen ist bereits überführt worden

Die Leiche des Achtjährigen ist bereits überführt worden

Foto: Paul Zinken/dpa

Berlin. Der achtjährige Junge, der am Sonntag im Märkischen Viertel von einem aus einem Hochhaus heruntergeworfenen Baumstumpf tödlich verletzt wurde, soll nun in seiner Heimat in Tschetschenien beigesetzt werden.

Laut Bild seien die Eltern des Kindes bereits auf dem Weg nach Grosny. Die Leiche ihres Sohnes sei bereits überführt worden.

Der Achtjährige war am Sonntag gegen 12.30 Uhr mit seinem Fahrrad an der Tiefenseer Straße unterwegs, als der Holzklotz seinen Kopf traf. Trotz aller Reanimationsversuche eines sofort alarmierten Notarztes starb er noch am Tatort. Die aufwendige Suche nach dem Täter begann noch am Tattag.

Zunächst war am Montag ein Zwölfjähriger kurzzeitig unter Verdacht geraten. Weitere Untersuchungen ergaben jedoch seine Unschuld. Am Dienstagmorgen hatten die Ermittler Erfolg. Die Spur der Beamten der 1. Mordkommission führte schließlich zu einem Zehnjährigen. Er hatte die Tat im Anschluss gestanden.

Auch Tage nach dem tragischen Tod des Kindes kamen viele Menschen zur Unglücksstelle, um Blumen niederzulegen und ihre Fassungslosigkeit zu bekunden.

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