Sperrung ab Freitag

S-Bahn fährt ab heute nicht im Berliner Osten

Fahrgäste, die im Osten Berlins die S-Bahn nutzen, müssen ab dem heutigen Freitagabend umplanen. Sie müssen in Ersatzbusse steigen.

ab dem 19. Oktober gibt es einige Zugausfälle im Osten

ab dem 19. Oktober gibt es einige Zugausfälle im Osten

Foto: Soeren Stache / dpa

Berlin. Für etliche Pendler in den Berliner Ost-Bezirken werden die kommenden Tage zur Strapaze. Bis einschließlich Donnerstag hat die S-Bahn weiträumige Sperrungen eingerichtet. Betroffen sind die Linien S5, S7 und S75. So fahren ab dem Bahnhof Lichtenberg keine Züge Richtung Wuhletal, Wartenberg und Ahrensfelde.

Die S-Bahn spricht von rund 100.00 Fahrgästen, die täglich betroffen sein werden. Für sie stellt das Unternehmen auf den gesperrten Strecken Ersatzbusse bereit. Je nach Verbindung dauert deren Nutzung im Vergleich zur S-Bahn aber mindestens eine halbe Stunde länger. Die Abfahrtszeiten orientieren sich dabei an denen der S-Bahn, die Busse fahren rund alle zehn Minuten. Abends und in der Frühe erweitert sich dieser Takt auf 20 beziehungsweise 30 Minuten. Für die Fahrgäste zwischen Wuhletal und Lichtenberg verweist die S-Bahn auf die Umfahrungsmöglichkeit mit der U5.

Grund für die Sperrungen sind diverse Arbeiten, die im überstrapazierten Netz der S-Bahn dringlich geworden sind. So werden zwischen dem Biesdorfer Kreuz und dem Bahnhof Lichtenberg Lärmschutzanlagen errichtet. Für das neue elektronische Stellwerk, das im besten Fall die Verspätungen der S-Bahn reduzieren soll, werden neue Signale aufgestellt, Oberleitungsmasten versetzt und neue Kabel verlegt. Außerdem wird die Fußgängerbrücke in Marzahn zum Wiesenburger Weg verlängert. Neben den Sperrungen im Osten ist bis einschließlich Montag auch die S46 betroffen, die Züge fahren dort zwischen Königs Wusterhausen und Grünau nach verändertem Fahrplan.

+++ Berlin-Podcast +++ Diese Woche bei „Molle und Korn“: Wegen der Trockenheit fließt die Spree teils rückwärts, Party-Studenten legen S-Bahn lahm – und ein Ausflugstipp ins Grüne.

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