Verschwundene Berlinerin

„Aktenzeichen XY“: Neue Hinweise zu Georgine Krüger

Die damals 14-Jährige war 2006 spurlos verschwunden. Nach einer Spezial-Ausgabe der Sendung gibt es mehrere neue Hinweise.

Georgine Krüger ist seit dem 25. September 2006 verschwunden

Georgine Krüger ist seit dem 25. September 2006 verschwunden

Foto: privat/dpa

Berlin.  Die Spezial-Ausgabe des TV-Magazins „Aktenzeichen XY... ungelöst“ hat Bewegung in den Fall der seit zwölf Jahren vermissten Georgine Krüger gebracht. Einen Tag nach der Ausstrahlung gingen am Donnerstag bereits 18 neue Hinweise bei der Berliner Polizei ein. Diese würden jetzt von der zuständigen Mordkommission gründlich geprüft, sagte ein Sprecher.

Die damals 14-jährige Georgine war am 25. September 2006 aus einem Bus in Berlin-Moabit ausgestiegen und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Die Polizei ging seit dem Verschwinden des Mädchens 230 Hinweisen nach - ohne Ergebnis.

Zuletzt hatte sich ein anonymer Anrufer im April dieses Jahres bei Berliner Ermittlern gemeldet und einen Ort genannt, an dem die Jugendliche vergraben sei. Trotz des Einsatzes von Spürhunden und einer Drohne wurde in dem Brieselanger Waldstück in Brandenburg nichts gefunden. In der Sendung wurde der Mitschnitt des Anrufes abgespielt. Kurz darauf meldeten sich erste Zuschauer, die glaubten, die Stimme erkannt zu haben.

Die ZDF-Sendung am Mittwochabend hatte den Titel „Wo ist mein Kind?“. Neben Georgine Krüger ging es um drei weitere verschwundene Menschen. Auch im Fall einer Vermissten aus dem bayerischen Burgsinn gab es schnelle Reaktionen. Eine Polizeihundertschaft durchsuchte dort schon am Donnerstag ein Waldstück, nachdem in der Sendung Zuschauer angerufen hatten. Ergebnisse waren zunächst nicht bekannt.

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