Baulandentwicklung

Bauland: CDU präsentiert neues „Berliner Modell“

Auf dem CDU-Landesparteitag am Sonnabend wird Christian Gräff ein „Modell der kooperativen Baulandentwicklung“ vorstellen.

Christian Gräff, baupolitischer Sprecher der Union, stellt das „Modell der kooperativen Baulandentwicklung“ vor

Christian Gräff, baupolitischer Sprecher der Union, stellt das „Modell der kooperativen Baulandentwicklung“ vor

Foto: Reto Klar

Berlin. Nachdem CDU-Fraktionschef Burkard Dregger in der Berliner Morgenpost am Wochenende ein Konzept zur Ergänzung des Wohngeldes für Berliner mit mittleren Einkommen vorstellte, legt Christian Gräff, baupolitischer Sprecher der Union, nach. Auf dem CDU-Landesparteitag am Sonnabend wird Gräff ein „Modell der kooperativen Baulandentwicklung“ vorstellen, das sich wesentlich von dem Modell des rot-rot-grünen Senats unterscheidet.

„Kernpunkt ist die Schaffung von Mietwohnungen im mittleren Preissegment“, sagte Gräff am Montag. Aktuell gilt die Regel, dass auf Flächen, für die ein Bebauungsplan entwickelt wird, 30 Prozent der Wohnfläche mit einer Sozialmiete von 6,50 Euro je Quadratmeter (kalt) versehen sind. Außerdem muss der Bauherr die Kosten für die Infrastruktur übernehmen.

Die CDU schlägt ein anderes Modell vor: Die Quote der Sozialwohnungen sinkt auf 25 Prozent, das Land Berlin übernimmt die Kosten für den Neubau von Kitas und Schulen, und zehn Prozent der Wohnfläche werden als Eigentumswohnungen verkauft. So werde eine gute soziale Durchmischung gesichert „und es entstehen Entlastungseffekte im mittleren Mietwohnungssegment“, so der Politiker.

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