Politik auf Rädern

FDP ist mit einem Bus auf Tour durch Berlins Bezirke

Die FDP-Fraktion fährt mit einem eigenen Kleinbus durch die Hauptstadt, um so mit den Bürgern ins Gespräch kommen.

Paul Fresdorf (l.) und Sebastian Czaja zeigen den neuen Bus

Paul Fresdorf (l.) und Sebastian Czaja zeigen den neuen Bus

Foto: Florian Schmidt

Berlin. Die FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus macht mobil: Ab sofort haben die Liberalen einen eigenen Kleinbus, mit dem sie regelmäßig durch Berlin touren wollen, um mit Bürgern ins Gespräch zu kommen. „Wir sind die erste Fraktion, die einen solchen Wagen hat“, sagte Fraktionschef Sebastian Czaja bei der Präsentation des Fahrzeugs am Montag.

„Wir merken immer wieder, dass die Berliner ein Bedürfnis danach haben, mit uns in den Austausch zu kommen. Das wollen wir nun erleichtern und die Menschen vor Ort besuchen, zum Beispiel auf Wochenmärkten.“ Ziel sei es, so der parlamentarische Geschäftsführer Paul Fresdorf, alle zwei Wochen mit dem Bus mit der Aufschrift „Fortschrittbeschleuniger“ in einem anderen Bezirk unterwegs zu sein.

Erste Stopps in Pankow und Reinickendorf

„Mit dabei sein sollen stets die für den Bezirk gewählten Abgeordneten“, sagte er. Die ersten beiden Stopps sind für Pankow und Reinickendorf geplant, genaue Daten stünden aber noch nicht fest. Und warum tut es nicht einfach ein Infostand, wie sie die meisten anderen Fraktionen und Abgeordneten in ihren Wahlkreisen nutzen? Czaja: „Wir wollen auch bei Wind und Wetter für die Berliner ansprechbar sein. Im Winter bitten wir die Menschen in den Bus hinein. Er hat eine Standheizung.“ Den neuen gelben Minibus haben die Liberalen geleast, für rund 650 Euro monatlich.

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