Weniger Babys

Geburtenrate in Berlin wieder rückläufig

Die Geburtenzahlen sind seit Mai 2011 zum ersten Mal zurückgegangen, teilte das Landesamt für Statistik am Freitag mit.

Babys liegen auf einer Neugeborenenstation im Krankenhaus.

Babys liegen auf einer Neugeborenenstation im Krankenhaus.

Foto: dpa

Berlin. Zum ersten Mal seit 2011 sind in Berlin die Geburtenzahlen zurückgegangen. Wie das Landesamt für Statistik am Freitag mitteilte, sind 2017 rund 40.000 Kinder zur Welt gekommen, 1000 weniger als im Jahr zuvor.

Aus der Statistik geht ebenfalls hervor, dass das Bevölkerungswachstum im vergangenem Jahr so niedrig war wie zuletzt 2012. Um 1,1 Prozent sei die Einwohnerzahl gewachsen. Insgesamt lebten demnach am 31. Dezember 2017 rund 3,6 Millionen Menschen in Berlin.

Die Gesamteinwohnerzahl unterscheidet sich von einer Statistik, die das Landesamt im Februar veröffentlicht hat. Damals hatte das Amt vermeldet, dass etwa 3,7 Millionen Menschen in Berlin leben. Wie ein Sprecher des Amtes erklärte, sei die Differenz darauf zurückzuführen, dass den Statistiken unterschiedliche Quellen zugrundeliegen. Während die Zahlen vom Februar aus dem Einwohnermelderegister stammten, kämen die aktuellen Zahlen aus der Bevölkerungsfortschreibung.

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