#wirsindmehr

Vor Berlin-Konzert: Helene Fischer macht Post zu Chemnitz

Die Schlagersängerin hat vor ihrem Konzert in der Mercedes-Benz Arena ein klares Statement gesetzt und sich zu #wirsindmehr bekannt.

Helene Fischer hat vor ihrem Konzert in Berlin ihr Schweigen über Chemnitz gebrochen

Helene Fischer hat vor ihrem Konzert in Berlin ihr Schweigen über Chemnitz gebrochen

Foto: Britta Pedersen / dpa

Schlagerstar Helene Fischer hat sich vor ihrem Konzert in Berlin am Dienstag auf Instagram zu #wirsindmehr bekannt – dem Konzert-Motto von Chemnitz, bei dem am Montag ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt wurde. Mit ihrem Post bekennt sich die sonst so politisch zurückhaltende Sängerin nun öffentlich zu dem Thema.

Mit den Worten "Wir können und dürfen nicht ausblenden, was zur Zeit in unserem Land passiert, doch wir können zum Glück auch sehen wie groß der Zusammenhalt gleichzeitig ist - das sollte uns stolz machen.“ setzt Fischer ein Zeichen gegen Rechts. Zuvor war die Musikerin des Öfteren dafür kritisiert worden, nicht öffentlich über Politik zu sprechen. Als erfolgreiche Künstlerin hat sie immerhin einen gewissen Einfluss hierzulande.

Am Montag haben sich rund 65.000 Menschen beim #wirsindmehr-Konzert in Chemnitz gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit eingesetzt. Musiker wie Kraftclub oder Die Toten Hosen hatten kostenlos zu dem Gig eingeladen. Nach der tödlichen Messerattacke eines 35-Jährigen vor mehr als einer Woche war es in Chemnitz zu teilweise gewaltsamen Demonstrationen gekommen, vor allem von rechten Gruppierungen.

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