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Endlich aufs Rad!

Vom Laufrad zum Jugendrad

Das Rad macht den Nachwuchs mobiler. Mit welchen Rädern Kinder das Radfahren lernen, erklären die Experten von Zweirad-Center Stadler.

Radfahren lernen ist kinderleicht

Radfahren lernen ist kinderleicht

Foto: Istock/FamVeld

Fahrradfahren verlernt man nicht, heißt es. An diesem Sprichwort ist viel Wahres dran, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Denn die Abläufe werden im prozeduralen Gedächtnis gespeichert. Einmal gelernt, können wir die Abläufe automatisiert abrufen. Aber kann denn jeder überhaupt das Fahrradfahren erlernen? „Ja“, sagt Frau Coswig vom Zweirad-Center Stadler und nickt begeistert mit dem Kopf, „fast jeder kann das Fahrradfahren erlernen. Aber als Kind lernt es sich leichter. Daher sollte man früh damit beginnen.“ Seit 13 Jahren verkauft sie Kinderräder in der Charlottenburger Filiale des größten Fahrradhändlers in Deutschland. Sie hat viele Familien auf dem Weg vom Laufrad bis zum ersten Fahrrad begleitet. „Jedes Kind ist anders, aber aufs Rad wollen sie irgendwann alle“, sagt die Fachfrau. Am besten erlernen Kinder das Radfahren Schritt für Schritt – und vor allem aus eigenem Antrieb heraus. „Alle Kinder wollen sich bewegen, und wenn die Freunde mit einem Fahrrad unterwegs sind, ist der Wunsch noch größer“, sagt sie. Die Eigenmotivation hilft dabei, mit Rückschlägen fertig zu werden und wirklich sicher auf dem Sattel zu sitzen. Am einfachsten ist es, wenn das Gleichgewicht so früh wie möglich trainiert wird.

Das Laufrad für Kleinkinder

Ab einem Alter von etwa zwei Jahren kann das Kind Fahrversuche mit dem Laufrad unternehmen. Mit dem Laufrad trainieren die Kleinen Motorik und Gleichgewichtssinn. Laufräder gibt es mit zwei, drei oder vier Rädern. Die vierrädrigen Laufräder sind schon für Kinder ab einem Jahr nutzbar. „Altersangaben sind aber nur ein Richtwert“, sagt Frau Coswig. Viel wichtiger seien die Körpergröße und die Fähigkeit, den Kopf gerade zu halten. „Kinder sind heute größer als früher“, sagt die Beraterin. Und sie wachsen manchmal schneller, als den Eltern lieb ist. Daher sollte der Sattel des Rades verstellbar sein. Viele namhafte Hersteller bieten inzwischen Laufräder und Kinderräder an.

Das Kinderfahrrad

Nach dem Laufrad kommt das Kinderfahrrad. Erst in der Größe 12 Zoll, dann 14 und später 16 bis 20 Zoll. Der Hauptunterschied zum Laufrad: Kinderräder besitzen einen Pedalantrieb, sind also waschechte Fahrräder. Das Kind fährt mit dem Kinderrad ohne Bodenkontakt und muss lernen, die Balance zu halten. Durch Treten erhöht sich die Geschwindigkeit. Die Herausforderung sind das Anfahren und Anhalten ohne dabei umzufallen und das Bremsen mit dem Rücktritt. Damit es beim Auf- und Abstieg nicht zu Unfällen kommt, ist die Mittelstange niedrig.

Für Kinder, die zuvor mit Laufrädern gefahren sind, ist der Übergang zum Kinderrad meist fließend. „Es gibt Kinder, die vom Laufrad aufs Kinderrad steigen und direkt losfahren“, sagt Frau Coswig.

Das Jugendrad

Spätestens mit der Schulzeit wollen Kinder fahren wie Erwachsene, zudem legen sie nun längere Strecken zurück als vorher mit dem Kinderrad. Jugendräder fangen bei 24 Zoll an und sind in allen erdenklichen Modellen und Ausstattungen möglich, wie mit ausgefeilter Gangschaltung, Federung, Gepäckträger und so weiter. Auch eine ordnungsgemäße Beleuchtung ist vorgeschrieben. Kurzum: Jugendräder sind vollwertige Fahrräder, die straßentauglich sind.

Zwar wächst der Rahmen nicht mit dem Kind mit, die Sattelhöhe kann jedoch angepasst werden. So hat das Kind lange genug etwas von seinem Rad. „Die Füße sollten mit dem Ballen stets bis zum Boden reichen, damit das Kind sicher steht“, sagt Frau Coswig. Eine falsche Einstellung nimmt nicht nur die Lust am Radfahren, sie schränkt auch die Sicherheit des Kindes ein. Wer unsicher ist, der kann das Kinderrad selbstverständlich beim Zweirad-Center Stadler auf die perfekte Größe einstellen lassen.


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Der Fahrradhelm

Helm oder nicht? Diese Frage lässt sich schnell beantworten: Immer mit! Das gilt bereits für einige Kinderanhänger und erst recht für Kindersitze auf dem Fahrrad. „Viele Eltern kaufen mit dem ersten Laufrad gleich den ersten Helm mit“, sagt die zuständige Mitarbeiterin. Kinder hätten heute ohnehin kein Problem mehr damit, einen zu tragen. Eher seien es die Eltern, die noch überzeugt werden müssen. Wichtig sei, dass der Kopfschutz auch passt. Etwa alle zwei Jahre sollte bei Kindern daher ein neuer her. Als Faustregel gilt: Wenn es ein neues Fahrrad sein soll, am besten auch gleich einen neuen Helm kaufen.

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