Sommerhitze

5 Tipps und Orte in Berlin, die Abkühlung versprechen

Die Hitzewelle in der Hauptstadt hält an – und Berlin schwitzt bei Temperaturen jenseits der 30 Grad. Diese 5 Tipps und Orte in Berlin versprechen Abkühlung.

Der Wasserfall im Viktoriapark im Stadtteil Kreuzberg ist bei schönem Wetter ein beliebtes Ausflugsziel

Der Wasserfall im Viktoriapark im Stadtteil Kreuzberg ist bei schönem Wetter ein beliebtes Ausflugsziel

Foto: Paul Zinken / dpa

Für die einen die schönste Jahreszeit, für die anderen ein Graus: Sommer! Berlin ächzt dieser Tage bei Temperaturen von mehr als 30 Grad. Doch einige Attraktionen versprechen auch in der Hauptstadt Abkühlung.

36,3 Grad - Berlin ächzt unter der Hitze

Wer sich also eine kleine Auszeit von der schwitzenden Innenstadt verschaffen will, der kann auch in der City fündig werden. Fünf Tipps, für ein kleine kühle Auszeit von der Hitzewelle

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Tipp 1: Antarktische Temperaturen im Pinguinhaus

Pinguine mögen am liebsten antarktische Temperaturen. Im Pinguinhaus des Berliner Zoos herrschen deshalb ganzjährig angenehm frische Temperaturen. Das Gehege für die dort lebenden Felsen- und Königspinguine ist auf acht Grad heruntergekühlt. Es gibt sogar eine Schneemaschine. Allzu frostig ist es im Besucherraum zwar nicht, aber die breite Glasscheibe strahlt einen Großteil der Kälte ab.

Pinguinhaus im Zoo Berlin, Hardenbergplatz 8, 10787 Berlin. Der Zoo ist im Sommer täglich von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet, die Tierhäuser schließen 30 Minuten vor Zooschluss. Tickets gibt es bis 17.00 Uhr (Einlassschluss), Anfahrt: S- und U-Bahnhof Zoologischer Garten. Der Eintritt kostet 15,50 Euro für Erwachsene (ermäßigt 10,50 Euro).

Tipp 2: Der Wasserfall im Viktoriapark

Überall plätschert und rieselt es in Berlin, am lautesten wahrscheinlich in Kreuzberg am Wasserfall im Viktoriapark. 13.000 Liter pro Minute fließen hier aus 24 Metern Höhe herab und versprechen in der Sommerhitze besondere Abkühlung durch Spritzwasser. Neben den weitläufigen Liegewiesen des Parks ist es in der Umgebung des Teichs am Fuße des Wasserfalls dank Moos und Laub angenehm kühl.

Wasserfall im Viktoriapark, Kreuzbergstraße/Ecke Großbeerenstraße Kreuzberg, U6, 7 Mehringdamm, U6 Platz der Luftbrücke

Tipp 3: Die Berliner Unterwelten bei 10 Grad

Wer sich erfrischen und gleichzeitig etwas über die Berliner Geschichte des 20. Jahrhunderts erfahren möchte, der besucht am besten eine Führung des Berliner Unterwelten e.V. Der Vorteil im Sommer: Hinter beziehungsweise unter oft dicken Gemäuern ist es relativ kühl. Die Veranstalter empfehlen Jacken mitzunehmen, da die Temperaturen auch im Sommer oft kaum über die Zehn-Grad-Marke klettern.

Berliner Unterwelten, Tickets am Pavillon neben dem südlichen Eingang zum U-Bahnhof Gesundbrunnen, Brunnenstraße 105,13355 Berlin; berliner-unterwelten.de

Tipp 4: Abkühlen in der Icebar Angiyok bei -10 Grad

Wer der Hitze in Berlin einfach mal den Rücken kehren und in arktischen Landschaften einen kühlen Drink zu sich nehmen möchte, der ist in der Eisbar "Angiyok" nahe dem Berliner Dom goldrichtig. Mit minus zehn Grad Celsius ist es - auch bei der größten Sommerhitze in der Hauptstadt - drinnen so frostig, dass die Betreiber wärmende Capes an die Gäste ausgeben. Dazu noch Handschuhe, denn das Barpersonal schenkt Drinks in ausgehöhlten Eisklötzen aus. Insgesamt 60 Tonnen Eis sind in der Bar in der Spandauer Straße verbaut.

Icebar Angiyok, Spandauer Straße 2, Sonntag bis Donnerstag 14 bis 0 Uhr, Freitag und Sonnabend 14 bis 2 Uhr, Tickets gibt es ab 8,50 Euro, www.angiyok.de

Tipp 5: Ab ins Wasser!

Nichts wie raus aus den Klamotten und rein ins Wasser: 290 offizielle Badestellen gibt es in der Stadt und ihrer Umgebung. Hier finden Sie einen Überblick, welcher See für welchen Badetyp geeignet ist.

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