„Hub27“

75 Millionen Euro teuer: Messe-Neubau feiert Richtfest

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Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) mit Messe-Chef Christian Göke (r.) und Dachdeckermeister Thilo Schelenz beim Richtfest

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) mit Messe-Chef Christian Göke (r.) und Dachdeckermeister Thilo Schelenz beim Richtfest

Foto: Messe Berlin / obs

Die rund 10.000 Quadratmeter große Halle "Hub27" soll im Juli des kommenden Jahres in Betrieb genommen werden.

Berlin. Die Messe Berlin hat am Mittwochmittag das Richtfest für die neue Multifunktionshalle „Hub27“ gefeiert. Die rund 10.000 Quadratmeter große Halle soll im Juli des kommenden Jahres in Betrieb genommen werden. Die neue Halle ist eine wichtige Voraussetzung und der Startschuss für die Sanierung des Messegeländes, sagte Messe-Chef Christian Göke. „In den kommenden 15 Jahren werden wir Schritt für Schritt das über viele Jahrzehnte gewachsene Gelände modernisieren und damit unsere Standortattraktivität weiter erhöhen“, erklärte Göke vor 220 geladenen Gästen.

75 Millionen Euro Baukosten wird die neue Halle wohl verschlingen. 68 Millionen Euro finanziert die Messe selbst. Sieben Millionen Euro steuert das Land Berlin bei. „Es ist schön, bei einem Richtfest zu sein, bei dem das Projekt im Zeit- und Kostenrahmen bleibt“, sagte Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne). Der Neubau auf dem Messegelände sei damit Vorbild für weitere geplante Investitionen in die Infrastruktur der Stadt, so Pop. Die Senatorin unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung der Messe für Berlin: Im vergangenen Jahr habe die Messe für die Stadt eine Nettowertschöpfung von rund einer Milliarde Euro generiert.

Die neue Halle soll in den kommenden Jahren auch als Ausweichfläche genutzt werden. Immer wenn ein Gebäude erneuert wird, soll der „Hub27“ als eine Art Rangierbahnhof dienen. Messe und Senat arbeiten gerade noch an dem Plan, wie genau die Sanierung der einzelnen Hallen ablaufen soll.

Messe-Chef Göke wollte eigentlich noch in diesem Jahr Klarheit darüber haben. Dass das gelingt, ist unwahrscheinlich. Vor allem über die Frage, wie die Finanzierung gestemmt werden soll, gehen die Meinungen auseinander. Vor drei Jahren hatte der Senat noch mit Kosten in Höhe von rund 450 Millionen Euro gerechnet. Inzwischen müsste wohl weit mehr Geld aufgebracht werden.