Hitze in Berlin

Das war die heißeste Nacht in Berlin, die je gemessen wurde

Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war es in Berlin nachts nicht so heiß, wie in der Nacht zu Mittwoch. Bald kommen Gewitter.

Die Berliner verbringen die heißen Nächte im Freien, wie hier an der Kreuzberger Bergmannstraße (Archivbild)

Die Berliner verbringen die heißen Nächte im Freien, wie hier an der Kreuzberger Bergmannstraße (Archivbild)

Foto: picture alliance / Arco Images / pa/Arco Images

Potsdam. Berlin hat von Dienstag auf Mittwoch die wärmste Nacht seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Die DWD-Wetterstationen Berlin-Tegel und Berlin-Tempelhof meldeten am Morgen eine Tiefsttemperatur von 24,4 Grad. Der alte Rekord stammt vom 2. Juli 1905 mit 23,8 Grad in Berlin-Dahlem.

Auf 31 und 37 Grad steigen dann tagsüber die Temperaturen in der Region, wie der DWD in Potsdam mitteilte. Auch für Mittwoch besteht eine amtliche Hitzewarnung für Berlin. Dabei kann es nach schönem Tagesstart in Berlin tagsüber wechselhaft bewölkt werden. Möglich sind auch Gewitter. Lokal begrenzt könnte es zu etwa 20 Liter Niederschlag pro Quadratmeter kommen.

Es werde aber auch nicht landesweit regnen, sagte ein DWD-Meteorologe in Potsdam mit Blick auf die Region. In Berlin seien Gewitter weniger zu erwarten als in Brandenburg. Dort kann es dann vereinzelt auch zu Unwettern mit Sturmböen und Hagel kommen. In der Nacht zu Donnerstag kommt es nach DWD-Angaben dann endlich zu Abkühlung auf Werte um die 19 Grad.

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