Berlin. Es ist eine der Schattenseiten des Sommers. In Berlin gab es bislang sieben tödliche Badeunfälle - ein deutlicher Anstieg.

In Berlin sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres sieben Menschen ertrunken. Das geht aus einer Statistik der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde..

Der frühe Sommer hat demnach in Deutschland zu einem Anstieg der tödlichen Badeunfälle geführt. Bis zum 20. Juli 2018 sind nach der Statistik bundesweit 279 Menschen ertrunken, 37 mehr als im Vorjahreszeitraum. In Berlin waren es vier Badetote mehr als 2017. In Brandenburg kamen in den ersten sieben Monaten 19 Menschen ums Leben.

Die meisten Menschen starben an ungesicherten Badestellen im Binnenland, sagte DLRG-Sprecher Achim Wiese. Wie im Vorjahr ertranken auch in diesem Jahr die meisten Menschen, nämlich 45, im bevölkerungsreichen Bayern. Im Stadtstaat Bremen waren es dagegen nur drei.

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