Berlin

Gruppenschlägerei mit Eisenstange und Hammer

In Hermsdorf prügeln elf Menschen aufeinander ein

Berlin. In der Heinsestraße in Hermsdorf ist es zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen mit insgesamt elf Menschen gekommen. Laut Polizei gerieten gegen 18:30 Uhr mehrere Anwohner mit einer Gruppe von vier ihnen bekannten Männern vermutlich wegen ausstehender Schulden in Streit. Dabei sollen zwei Männer, 30 und 43 Jahre alt, mit einem Hammer und einer Eisenstange aufeinander losgegangen sein. Der Jüngere soll den Älteren mit dem Hammer auf den Kopf geschlagen haben. Im Gegenzug soll der 43-Jährige seinen Kontrahenten mit der Stange ebenfalls auf den Kopf geschlagen haben.

Der jüngere erlitt eine Platzwunde am Kopf, die ambulant in einer Klinik versorgt wurde. Der 43-Jährige lehnte die Behandlung seiner Platzwunde ab. Laut Polizei soll kurz zuvor der 30-Jährige den Audi des 43-Jährigen, der in der Nähe stand, beschädigt haben. Gemeinsam mit seinem 23 Jahre alten Bruder schlug er bei dem Fahrzeug die Fahrer-, Beifahrer- und Frontscheibe ein und schlug die Außenspiegel ab.

Polizisten des Abschnitts 12 nahmen mit Unterstützung von Einsatzkräften einer Hundertschaft insgesamt elf an dem Streit beteiligte Männer im Alter von 19 bis 53 Jahren vorläufig fest. Auch sie waren mit Schlagwerkzeugen bewaffnet, auch ein Küchenmesser stellten die Beamten sicher. Nach Informationen der Berliner Morgenpost handelt es bei allen an der Schlägerei Beteiligten um serbische Staatsangehörige. Sechs von ihnen wurden in eine Gefangenensammelstelle gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und dann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die anderen Festgenommenen wurden vor Ort überprüft und entlassen.