Berlin

Dienstwaffen der Polizei werden nachjustiert

Ein Teil der neuen Dienstpistolen der Berliner Polizei muss nachjustiert werden. Das teilte die Behörde am Freitag in einer gemeinsamen Mitteilung mit dem Waffenhersteller Heckler & Koch mit. Eine Prüfung der bemängelten Pistolen aus der ersten Charge ergab, dass bei den betroffenen Waffen eine Nachjustierung der Visiereinrichtung erforderlich sei, hieß es von dem Unternehmen. Die ersten 36 Polizistinnen und Polizisten seien bereits wie berichtet mit der neuen Dienstpistole in der Direktion 3 und der Direktion 5 im Einsatz. „Bis Ende der nächsten Woche werden 60 ausgebildete Polizeikräfte mit überprüften und voll funktionsfähigen Dienstpistolen ihren Dienst versehen“, teilte die Polizei mit.

Die Berliner Polizei hatte bei Heckler & Koch 24.000 neue Dienstpistolen vom Typ SFP9 bestellt. Die ersten 1500 Stück wurden vor rund drei Wochen ausgeliefert. Bei einigen der neu gelieferten Waffen stimmte das Trefferbild nicht mit den Richtlinien des Anschusses überein. Bei der Qualitätsprüfung der Polizei hatten die Pistolen leicht verzogen. Bei 200 getesteten Waffen fielen knapp 70 durch diese interne Qualitätsprüfung. Bei 130 Waffen gab es hingegen keine Beanstandungen.