Ausstellungen

"Kaiserdämmerung": Ausstellung über Zeit des Umbruchs

In einem Zimmer im Neuen Palais ist ein Gemälde aus dem Jahr 1911 zu sehen, das Kaiser Wilhelm II. zeigt.

In einem Zimmer im Neuen Palais ist ein Gemälde aus dem Jahr 1911 zu sehen, das Kaiser Wilhelm II. zeigt.

Foto: dpa

Potsdam. Das Neue Palais in Potsdam widmet dem Ende der Monarchie in Deutschland 1918 eine neue Ausstellung mit dem Titel "Kaiserdämmerung". Das Schloss war einst ein beliebter Aufenthaltsort von Kaiser Wilhelm II. (1859-1941) und seiner Frau Auguste Viktoria (1858-1921). In 15 Stationen erleben die Besucher in einer Zeitreise, wie das Paar lebte und was nach der Abdankung des Kaisers passierte.

"Das Neue Palais hatte eine ganz besondere Aura", sagte Heinz Berg, Kommissarischer Generaldirektor der Stiftung preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, am Donnerstag. Leihgeber stellten Uniformen, Dokumente oder Porzellan bereit, die einst zum kaiserlichen Haushalt gehörten. 1918 gingen große Teile des Vermögens in die Niederlande, wo der Kaiser im Exil lebte.

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.