Tarife

Tarifeinigung bei der BVG

Eine U-Bahn fährt vor dem Bahnhof Möckernbrücke am Technikmuseum vorbei.

Eine U-Bahn fährt vor dem Bahnhof Möckernbrücke am Technikmuseum vorbei.

Foto: dpa

Berlin. Den Berlinern bleiben Warnstreiks bei der BVG erspart. Die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeberseite haben sich auf mehr Geld für die rund 14 000 Beschäftigten verständigt, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten. Die Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und ihrer Tochter Berlin Transport bekommen rückwirkend zum 1. Januar je nach Entgeltgruppe 70 Euro bis 75 Euro mehr pro Monat.

Verdi sprach von einem positiven Abschluss nach drei intensiven Verhandlungsrunden, der Kommunale Arbeitgeberverband sieht die Wettbewerbsfähigkeit des Nahverkehrs in Berlin gesichert. Das Landesunternehmen BVG betreibt in Berlin Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen.

Verdi wollte ursprünglich 100 Euro mehr für jeden Beschäftigten und hatte Warnstreiks ins Gespräch gebracht, nachdem sich die Gespräche zunächst schwierig gestalteten. BVG-Personalchef Dirk Schulte sagte nun: "Mit dem aktuellen Abschluss steigern wir nachhaltig die Attraktivität der BVG als Arbeitgeber auf dem Berliner Arbeitsmarkt."

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.