Kriminalität

Razzia bei kurdischen Aktivisten in Berlin

Die Polizei hat am Mittwochmorgen Büros und Räume mehrerer kurdischer Aktivisten in Berlin durchsucht. Dabei sind Computer beschlagnahmt worden.

Blaulichter der Polizei.

Blaulichter der Polizei.

Foto: dpa

Berlin. Ermittler des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt Berlin haben heute früh zwischen 6 und 10.30 Uhr die Räumlichkeiten eines kurdischen Kulturvereins durchsucht sowie die Privatanschriften der Beschuldigten in Steglitz, Reinickendorf und Schöneberg.

Grund war der Verdacht von Straftaten nach dem Vereinsgesetz. Die Beschuldigten im Alter von 62, 54, 44, 45 Jahren, sind verdächtigt, im Dezember 2017 als Verantwortliche des Kulturvereins eine Versammlung anlässlich des Jahrestages der Gründung der in Deutschland verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK geplant zu haben. Betroffen von der Razzia am Mittwochmorgen war unter anderem das Kurdische Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit "Civaka Azad" in Reinickendorf, wie der Verein mitteilte.

Bei den Durchsuchungen sind unter anderem mehrere Computer, Datenträger und Bücher sichergestellt worden. Die Ermittlungen dauern an.

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