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Wetterdienst hebt amtliche Unwetterwarnung für Berlin auf

Experten warnten zeitweise vor "extremen Gewittern" in Berlin und Brandenburg. Doch nur vereinzelt waren Blitze am Himmel zu sehen.

Unwetter in Berlin (Archivbild)

Unwetter in Berlin (Archivbild)

Foto: Reto Klar

Nach seiner Warnung vor schweren Unwettern in Berlin und Brandenburg gibt der Deutsche Wetterdienst Entwarnung. Örtlich regnete es am Sonntag stark in Bereichen von Berlin und Brandenburg, in der City West zuckten vereinzelt auch Blitze am Himmel. Schwere Unwetter blieben aber bis zum frühen Sonntagabend aus.

Am Sonnabendnachmittag hatte der Deutsche Wetterdienst eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter für Berlin herausgegeben. "Es besteht die Gefahr des Auftretens von schweren Gewittern (Stufe 3 von 4)", hieß es. Die Warnung galt bis 17.30 Uhr für das Berliner Stadtgebiet. Direkt im Anschluss gab der Wetterdienst in einer zweiten Mitteilung ausdrücklich wieder Entwarnung.

Feuerwehr: "Achten Sie auf sich und andere"

Auch die Berliner Feuerwehr hat zeitweise vor starken Gewittern in der Hauptstadt gewarnt. Noch sei die Lage ruhig, teilte ein Sprecher der Feuerwehr am Sonntagnachmittag mit. Im Fall, dass Gewitter die Hauptstadt im Tagesverlauf treffen, riet die Feuerwehr dazu, zuhause zu bleiben. "Achten Sie auf sich und auf andere Menschen", sagte der Sprecher. Drei Freiwillige Feuerwehren seien im Südwesten der Stadt vorsorglich in den Dienst gerufen worden, alle anderen hielten sich bereit, hieß es. Auch die Leitstelle sei verstärkt worden.

Örtlich musste auch am Abend weiter mit Regen in Berlin und Brandenburg gerechnet werden, auch Gewitter galten weiterhin möglich. Mit "schweren Gewittern" rechnete der Deutsche Wetterdienst allerdings nicht mehr, wie er am Sonntagabend um 18.42 Uhr in erneuter Meldung mitteilte.

Angesichts der hohen Trockenheit warnte die Feuerwehr vor erhöhter Brandgefahr. Nicht nur Bäume, Sträucher und Büsche, auch Blumenkästen seien leicht entzündlich. Im Preußenpark in Berlin-Wilmersdorf untersagte die Polizei am Sonntag den Gebrauch von Gaskochern und Holzgrills. Dort findet jedes Wochenende der sogenannte Thaipark statt, bei dem Essen aus Thailand angeboten wird. Die Anwesenden seien den Ansagen der 15 Polizisten freundlich und friedlich gefolgt, sagte ein Sprecher.

Bäume in Brandenburg umgestürzt

Trotz erwarteter Gewitter und Regenfälle ist die Feuerwehr in vielen Regionen Brandenburgs am Sonntag wegen wetterbedingter Einsätze bislang nur vereinzelt ausgerückt. In Werder/Havel (Potsdam-Mittelmark) schlug der Blitz in ein Einfamilienhaus ein und löste einen Dachstuhlbrand aus, wie die Regionalleitstelle Brandenburg mitteilte. Verletzte gab es demnach nicht.

In Ketzin im Havelland stürzten nach Angaben der Regionalleitstelle Nordwest einige Bäume um. Von den Leitstellen Oderland und Lausitz hieß es am Nachmittag, dass die Lage bislang weitgehend ruhig geblieben sei. Von der Regionalleitstelle Nordost gab es zunächst keine Infos zum Einsatzgeschehen.

Die Hitze von über 30 Grad ist zunächst in Berlin und Brandenburg vorbei. In der Nacht kühlt es sich ab, am Montag soll es bei wechselnder Bewölkung mit maximal 28 Grad etwas kühler werden. Auch Kachelmannwetter, die Seite von Jörg Kachelmann, sagt für Sonntagabend zumindest Regen voraus.

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