Berlin

Berliner Dom feiert Wiedereröffnung vor 25 Jahren

25 Jahre nach der Wiedereröffnung hat Bischof Markus Dröge den Berliner Dom als beeindruckendes Wahrzeichen der Hauptstadt gewürdigt. Das Bauwerk sei Ausdruck der Geschichte und eines vielfältigen geistlichen Lebens, sagte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am Sonnabend im RBB-Radio 88,8. Wenn am kommenden Sonntag, dem 10. Juni, die Wiedereröffnung des Berliner Doms vor 25 Jahren mit einem Festgottesdienst gefeiert werde, sollten möglichst viele Berliner und Gäste dabei sein: „Lassen Sie dabei dieses außergewöhnliche Gotteshaus auf sich wirken. Es ist etwas ganz Besonderes“, sagte Dröge. Der Geistliche erinnerte auch daran, dass der Dom eine ungewöhnliche evangelische Kirche sei und dass sich wegen der Verbindung von „Thron und Altar“ an ihm die Geister schieden. Dies sei auch ein Grund dafür gewesen, dass der Dom zu DDR-Zeiten ein trauriges Dasein gefristet habe: „Er galt als Ausdruck unliebsamer Verbindung zwischen Kirche und preußischem Königshaus. Man investierte praktisch nichts und gab die Ruine zunächst dem Verfall preis.“ Der Wiederaufbau des Berliner Doms begann 1975, am 6. Juni 1993 wurde das Gebäude feierlich wiedereröffnet. Er ist heute auch ein bedeutender Touristenmagnet: 2017 besuchten ihn rund 700.000 Menschen.