Tegel und Schönefeld

Berliner sollen bis zu drei Stunden früher am Flughafen sein

Berlins Flughäfen sind total überlastet. Vor allem in den Ferien kommt es zu langen Wartestaus. Die Empfehlung: Erheblich eher da sein.

Reisende warten in einem Terminal am Flughafen Tegel

Reisende warten in einem Terminal am Flughafen Tegel

Foto: Paul Zinken / dpa

Berlin.  Wer in Tegel oder Schönefeld einen Flug erwischen muss, sollte viel Zeit einplanen. Wegen der weiter steigenden Zahl von Reisenden, sollten Passagiere zwei bis drei Stunden vor dem Abflug am Flughafen sein, empfahlen die Betreiber am Freitag. Das gelte insbesondere ab Beginn der Sommerferien am 5. Juli.

Nach Angaben eines Flughafensprechers liege das Passagieraufkommen in Tegel an normalen Tagen bei 50.000 bis 60.000 Fluggästen. Zu Ferienbeginn rechne die Flughafengesellschaft an Berlins größtem Airport hingegen mit rund 75.000 Passagieren täglich. „Gerade in Tegel beobachten wir, dass sich Passagiere von den kurzen Wegen dazu verleiten lassen, später zu erscheinen, als sie es an anderen Airports tun würden“, erklärte der Sprecher weiter.

Auch am Flughafen Schönefeld sollten die Gäste aber mehr Zeit einplanen.

Die Lücke, die die Insolvenz der Air Berlin in den Flugplan gerissen hat, sei inzwischen wieder geschlossen worden. Mit dem Start des österreichischen Ferienfliegers Laudamotion am Freitag in Tegel sei der Flugverkehr wieder auf dem Niveau des vergangenen Sommers angekommen. Zuletzt hatte Eurowings die Passagiere vor langen Wartezeiten in Tegel gewarnt.

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