Polizei sucht Täter

Bisher 15 Hinweise im Mordfall Melanie aus Pankow

Im Fall der getöteten Melanie Rehberger aus Pankow setzt die Polizei auf Zeugenhinweise. Eine heiße Spur war bisher noch nicht dabei.

Mit diesen Bildern sucht die Berliner Polizei nach dem Mörder von Melanie Rehberger

Mit diesen Bildern sucht die Berliner Polizei nach dem Mörder von Melanie Rehberger

Foto: Polizei Berlin/Charlene Rautenberg/Montage: BM

Berlin.  Nach dem Zeugenaufruf der Polizei zu dem gewaltsamen Tod der 30 Jahre alten Melanie Rehberger in Berlin-Pankow sind bislang 15 Hinweise eingegangen. Eine entscheidende Spur sei noch nicht dabei, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Jede Aussage werde sorgfältig geprüft und ausgewertet. Am Freitagnachmittag verteilten Ermittler im Bereich des Fundortes der Leiche und der Wohnung des Opfers Plakate mit dem Zeugenaufruf. „Hier könnten die Leute am ehesten etwas mitbekommen haben“, sagte ein Sprecher.

Die Leiche war am Sonntag von einem Spaziergänger an einer S-Bahn-Trasse parallel zur Dolomitenstraße entdeckt worden. Die 30-Jährige wohnte in der Nähe.

Am Donnerstag hatten Polizei und Staatsanwaltschaft auch das Bild einer braunen Mütze veröffentlicht, die der Täter „nachweislich“ bei dem Angriff auf die junge Frau verlor. Der Mann müsse zudem Kratzspuren an den Armen, am ehesten an den Unterarmen haben.

Laut Mitteilung wurde die Frau „aller Wahrscheinlichkeit nach“ bereits am Freitag (25. Mai) zwischen 16 und 19 Uhr getötet. Das Opfer trug demnach zur Tatzeit ein luftiges Sommerkleid ohne Ärmel sowie Flip-Flops. Sie habe sich längere Zeit an einem begrünten Hang an der Bahntrasse aufgehalten.

Nun fragt die Polizei, wer Personen kennt, die bis zum 25. Mai im Besitz einer solchen braunen Mütze waren. Auch wer die junge Frau noch am 25. Mai gesehen hat, sollte sich melden.

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