Gemeinsame Kontrollen

Berliner Polizei sagt Falschparkern den Kampf an

Polizei, Ordnungsämter und BVG gehen mit Kontrollen verstärkt gegen Radweg-, Busspuren- und Zweite-Reihe-Parker vor.

Eine Radfahrerin muss ein auf dem Radweg parkendes Auto umfahren

Eine Radfahrerin muss ein auf dem Radweg parkendes Auto umfahren

Foto: Alexander Heinl / dpa

Berlin. Das verkehrswidrige Halten und Parken auf Radwegen, Busspuren und in zweiter Reihe stehen vom 4. bis 8. Juni im Fokus einer gemeinsamen Verkehrsaktion in Berlin. Die Polizei Berlin, Ordnungsämter sowie die BVG werden gezielte Schwerpunktkontrollen durchführen.

Die Kontrollen sollen „zur Steigerung der Verkehrssicherheit beitragen und für mehr gegenseitiges Verständnis, Miteinander und Rücksichtnahme im Straßenverkehr werben“, teilte die Berliner Polizei am Freitag mit.

Beteiligen werden sich wie in den Vorjahren neben der Polizei Berlin auch die Ordnungsämter Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Tempelhof-Schöneberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln sowie die BVG-Busspurbetreuer. Zu diesem Zweck wurden eine Vielzahl von Straßen ausgesucht, in denen Busspuren sowie Radwege und -schutzstreifen besonders häufig von Kraftfahrzeugen blockiert werden, beziehungsweise tagtäglich in zweiter Reihe gehalten und geparkt wird.

Im vergangenen Jahr wurden 37.487 Halt- und Parkverstöße auf Radschutzstreifen und Radwegen, 33.122 Verstöße auf Busspuren und 58.118 Verstöße in zweiter Reihe zur Anzeige gebracht. Bei einer vergleichbaren fünftägigen Verkehrssicherheitsaktion im Oktober 2017 wurden 6795 Halt- und Parkverstöße festgestellt und geahndet. In 282 Fällen mussten Kraftfahrzeuge zur Gefahrenabwehr kostenpflichtig umgesetzt werden.

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