Klima

Wetterdienst: Wärmster und sonnigster Frühling war in Berlin

Berlin hat deutschlandweit von März bis Mai die besten Werte hingelegt. Es gab insgesamt 720 Sonnenstunden.

Das Wasser von Rasensprengern lässt im Licht der Sonne einen Regenbogen entstehen

Das Wasser von Rasensprengern lässt im Licht der Sonne einen Regenbogen entstehen

Foto: Paul Zinken / dpa

Nach dem Regen-Sommer 2017 räumt Berlin ab: In diesem Frühling war die Hauptstadt das wärmste und sonnigste der deutschen Bundesländer. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch zu seiner vorläufigen Auswertung der Monate März bis Mai in Offenbach mit. Mit im Schnitt 11,2 Grad in Berlin war es demnach deutlich wärmer als sonst um diese Jahreszeit - der Durchschnitt für den Vergleichszeitraum liegt bei 8,7 Grad.

Auch die Sonne zeigte sich in den zurückliegenden Monaten deutlich häufiger als gewohnt: annähernd 720 Stunden (Durchschnittswert früherer Jahre in dem Zeitraum: 507 Stunden). Dabei war es vergleichsweise trocken mit Niederschlägen von 105 Liter pro Quadratmeter (sonst: 132).

Auch bundesweit fiel das Frühjahr relativ warm aus: Mit einem Temperaturdurchschnitt von 16 Grad war allein der Mai etwa 3,9 Grad wärmer als der Durchschnitt der Referenzperiode, teilte der DWD mit. Damit sei der Monat ähnlich warm gewesen wie der Mai 1889, der bisherige Rekordhalter des wärmsten Mais seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch in der Mai-Auswertung war Berlin wärmstes Bundesland: Mit 17,9 Grad im Schnitt war es 0,5 Grad wärmer als in Brandenburg und Bremen, die sich den zweiten Rang teilen.

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