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Studentische Mitarbeiter wieder zu Warnstreiks aufgerufen

Ein studentischer Mitarbeiter in der Bibliothek.

Ein studentischer Mitarbeiter in der Bibliothek.

Foto: dpa

Berlin. Die Warnstreiks an den Berliner Hochschulen gehen weiter. Für die Zeit vom 4. bis 16. Juni seien die studentischen Beschäftigten zum Ausstand aufgerufen worden, teilten die Gewerkschaften Verdi und GEW am Mittwoch mit. Sie reagieren damit auf eine erneut ergebnislose Verhandlungsrunde am 24. Mai über einen neuen Tarifvertrag. Zuvor hatte es bereits einen Warnstreik gegeben.

Hauptstreitpunkt ist die von Verdi geforderte Koppelung der Gehälter an die Lohnentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten. "Wir wollen, dass die Löhne der studentischen Beschäftigten in Zukunft mit denen aller anderen Schritt halten", sagte Verdi-Verhandlungsführer Matthias Neis. Dies lehnt der Kommunale Arbeitgeberverband nach wie vor ab. An den Berliner Hochschulen gibt es rund 8000 studentische Mitarbeiter.

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