Nach Polizeieinsatz

Gewalt gegen Flüchtlinge: Polizei weist Vorwürfe zurück

Polizisten sollen bei einem Einsatz jugendliche Flüchtlinge misshandelt haben, das LKA ermittelt. Die Polizei streitet die Vorwürfe ab.

Die Polizei weist die Vorwürfe zurück, bei einem Einsatz jugendliche Flüchtlinge misshandelt zu haben (Archi)

Die Polizei weist die Vorwürfe zurück, bei einem Einsatz jugendliche Flüchtlinge misshandelt zu haben (Archi)

Foto: dpa

Berlin. Die Berliner Polizei hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie sei bei der Durchsuchung einer Wohnung von jungen Flüchtlingen zu hart vorgegangen. Bei dem Einsatz am 9. Mai in Lichtenberg sei es um einen Durchsuchungsbeschluss gegen einen 18-jährigen Flüchtling wegen eines Raubüberfalls mit Waffen gegangen, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Montag im Innenausschuss.

Der junge Mann sei bereits wegen zahlreicher Gewalttaten und auch Angriffen auf die Polizei aufgefallen. In 140 Fällen lägen Eintragungen gegen ihn vor. Der Mann habe auch diverse falsche Identitäten genutzt. Daher sei die Polizei zur Absicherung bei der Durchsuchung schnell und plötzlich gewaltsam eingedrungen und habe alle vier Menschen im Alter zwischen 18 und 22 Jahren in der Wohnung erstmal festgehalten.

Mehr zum Thema:

Ermittlungen gegen Polizisten wegen Flüchtlings-Misshandlung

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.