35. Avon Frauenlauf

Tausende Sportlerinnen laufen am Sonnabend durch Berlin

Laufen gegen Brustkrebs: Rund 18.000 Frauen wollen am Sonnabend beim 35. Avon Frauenlauf durch den Tiergarten starten.

In Berlin findet zum 35. Mal der Avon Frauenlauf statt

In Berlin findet zum 35. Mal der Avon Frauenlauf statt

Berlin. In Berlin werden wieder die Laufschuhe geschnürt. Am kommenden Sonnabend (26.05.2018) findet der 35. Avon Frauenlauf statt. Die klassische Strecke führt über zehn Kilometern über einen Teil der Straße des 17. Juni und durch den südlich angrenzenden Teil des Tiergartens. Start und Ziel befinden sich zentral an der Straße des 17. Juni.

Dazu gibt es auch die zehn Kilometer lange Walking-, bzw.Nordic-Walking-Strecke, den Fun-Run mit oder ohne Zeitmessung über fünf Kilometer, die fünf Kilometer lange Walking- bzw. Nordic-Walking-Distanz und für die Kleinsten den 800-Meter-Bambini-Lauf.

Die Läuferinnen können je nach Fitnessstand ihre Distanz wählen und den Lauf als Spaß oder Wettkampf betrachten. Erwartet werden rund 18.000 Sportlerinnen. Typisch für den Lauf sind auf jeden Fall die gute Stimmung auf und entlang der Strecke.

Diese Straßen werden gesperrt

Autofahrer müssen am Sonnabend mit Verkehrsbehinderungen rechen. Für die Auf- und Abbauarbeiten wird die Straße des 17. Juni am Sonnabend, 26. Mai, zwischen Großer Stern und Ebertstraße sowie die Yitzhak-Rabin-Straße ab 4 Uhr bis ca. 244 Uhr in beiden Richtungen gesperrt.

Auch der Fahrradverkehr ist von der Sperrung betroffen. Eine Umleitung für Radfahrer verläuft über Spreeweg, John-Foster-Dulles-Allee, Scheidemannstraße und Ebertstraße. Sie ist ausgeschildert.

Laufen für Brustkrebspatientinnen

Mit dem Frauenlauf unterstützen die Sportlerinnen und Sponsor Avon die Berliner Krebsgesellschaft e. V. Mit jeder Anmeldung spendet der Veranstalter einen Euro an die Gesellschaft.

Mehr als 13.310 Euro kamen so im vergangenen Jahr zusammen. Der Kosmetikartikelhersteller und Namensgeber der Veranstaltung stockt den Betrag immer auf 25.000 Euro auf. Diese gehen an den Härtefonds für Brustkrebspatientinnen, sagt Kristina Zappel, Geschäftsführerin der Krebsgesellschaft. Damit könne den betroffenen Frauen schnell und unbürokratisch Hilfe geleistet werden.

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