Wohnraum

Wo in Berlin die Wohnungen am größten sind

Je nach Bezirk unterscheidet sich die Größe von Wohnungen in Berlin stark. Insgesamt sinkt der Wohnraum pro Berliner.

In Steglitz-Zehlendorf sind die Wohnungen berlinweit durchschnittlich am größten (Archiv)

In Steglitz-Zehlendorf sind die Wohnungen berlinweit durchschnittlich am größten (Archiv)

Foto: dpa

Berlin. Zweieinhalb Zimmer, 73 Quadratmeter, 1,8 Bewohner - so sieht die durchschnittliche Berliner Wohnung aus. Am größten sind Wohnungen mit im Schnitt gut 85 Quadratmetern in Steglitz-Zehlendorf, am kleinsten in Lichtenberg mit knapp 66 Quadratmetern. Das geht aus einer Antwort der Senatswohnverwaltung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Grundlage sind Zahlen des Amts für Statistik zum Stichtag Silvester 2016.

Während die Wohnungsgröße seit Jahren geringfügig, aber stetig wächst, ist der Trend bei der Wohnfläche pro Kopf umgekehrt: Jeder Berliner bewohnt demnach 39,9 Quadratmeter, einen Quadratmeter weniger als fünf Jahre zuvor.

Mieten: Berlin ist für Normalverdiener kaum noch bezahlbar

In keiner Großstadt Deutschlands sind die Mieten für Normalverdiener so unerschwinglich wie in Berlin. Zwischen 2012 und 2016 sind die Mieten in Berlin um 20% gestiegen - Platz 8 im deutschlandweiten Städteranking.
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Die große Mehrheit der Berliner sind weiterhin Mieter. Zum Stichtag gab es stadtweit 1,92 Millionen Wohnungen, 85 Prozent davon waren vermietet. Die meisten Menschen lebten in Mehrfamilienhäusern. Rund 482 000 Wohnungen gehören dem Land oder Genossenschaften.

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