"Ride of Silence"

Demo für getötete Radfahrer fährt am Mittwoch durch Berlin

Beim "Ride of Silence" in Berlin wollen viele mit dem Rad durch die Stadt fahren. Es dürfte zu erheblichen Behinderungen kommen.

Der "Ride of Silence" 2016 am Brandenburger Tor

Der "Ride of Silence" 2016 am Brandenburger Tor

Foto: Sophia Kembowski / dpa

Fahrrad-Aktivisten wollen am Mittwochabend beim "Ride of Silence" der im Berliner Straßenverkehr getöteten Radfahrer gedenken und durch Mitte, Kreuzberg, Schöneberg und Friedrichshain fahren. Hunderte Teilnehmer werden bei der Demonstration erwartet. Durch die Aktion kann es zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr kommen. Der "Ride of Silence" findet laut Veranstalterangaben weltweit in mehr als 350 Städten statt.

Start der Fahrrad-Demonstration ist um 19 Uhr auf der West-Seite des Brandenburger Tors. Von dort geht es auf einem 26 Kilometer langen Rundkurs bis zum Roten Rathaus, das gegen 22 Uhr erreicht werden soll.

Auf der Route passieren die Teilnehmer einige der sogenannten Geisterräder - weiße Fahrräder, die der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Berlin in Gedenken an getötete Radfahrer am Unfallort aufstellt.

Die Teilnehmer der Demonstration sind dazu aufgerufen, bei der Fahrt weiße Kleidung zu tragen. In einem Demonstrationsaufruf des ADFC heißt es: "Die Teilnehmenden fahren schweigend. Bitte respektiert den traurigen Anlass: Soundsysteme, Alkohol oder Partystimmung sind während der Demonstration nicht angebracht."

Der Routenverlauf im Detail:

  • Brandenburger Tor
  • Potsdamer Platz
  • Hallesches Tor
  • Mehringdamm
  • Südstern
  • Hermannplatz
  • Silbersteinstraße
  • Alt-Tempelhof
  • Platz der Luftbrücke
  • Dudenstraße
  • Kaiser-Wilhelm-Platz (Kundgebung und Schweigeminute)
  • Schöneberger Ufer
  • Tempelhofer Ufer
    Lindenstraße
  • Oranienstraße
  • Moritzplatz
  • Heinrich-Heine-Straße
  • Bethaniendamm
  • Holzmarktstraße
  • Spandauer Straße
  • Rotes Rathaus





    Mehr zum Thema:


Schon sechs Verkehrstote in Berlin bis Ende Februar

Vier schwer verletzte Radfahrer durch Autos an einem Tag

Polizei kontrolliert Unfallstellen von Radfahrern

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.